Der Citroen des 22-jährigen Unfallverursachers vor einem Vorgarten. An der Straßenecke steht der Nissan der 41-jährigen Frau. - © GERALD DUNKEL
Der Citroen des 22-jährigen Unfallverursachers vor einem Vorgarten. An der Straßenecke steht der Nissan der 41-jährigen Frau. | © GERALD DUNKEL

Bünde Schwerer Zusammenstoß auf der Gerhart-Hauptmann-Straße

Eine mindestens leicht verletzte Frau und zwei Autos mit Totalschaden. Etwa 30.000 Euro Sachschaden

Gerald Dunkel

Bünde. Eine 41-jährige Frau aus Bünde wurde bei einem Verkehrsunfall am Vormittag auf der Gerhart-Hauptmann-Straße mindestens leicht verletzt. Ein 22-Jähriger aus Hiddenhausen ließ sich laut Polizei vorsorglich untersuchen. An beiden Autos, ein Nissan und ein Citroen, entstanden Totalschäden. Laut Polizei wollte der 22-jährige Unfallverursacher um 11.26 Uhr die Gerhart-Hauptmann-Straße von der Zuschlagstraße aus überqueren. Aus seiner Blickrichtung von rechts kam die 41-Jährige mit ihrem Nissan, die vorfahrtberechtigt aus Dünne in Richtung Bünde fuhr. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Bei der Kollision drehte sich der Nissan und kam auf dem Gehweg mit dem Heck voran zum Stehen. Der Citroen wurde in die Zuschlagstraße geschleudert und überschlug sich. Dabei riss das Fahrzeug ein Stop-Schild aus der Erde, das in einem angrenzenden Vorgarten liegen blieb. Der Mann konnte sich selbst aus seinem Wagen befreien. Die Frau wurde nach den Worten eines Feuerwehrmannes "zur patientenorientierten Rettung befreit". Das bedeutet, dass das Fahrzeug in diesem Fall mit dem Hydraulikspreizer bearbeitet und die Tür herausgetrennt wurde, damit das medizinische Personal besser arbeiten konnte. Sie wurde zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen, dem Stop-Schild, einem Stromverteilerkasten, einer Bepflanzung am Straßenrand sowie nach ersten Erkenntnissen auch an einer Straßenlaterne entstand ein geschätzter Sachschaden von 30.000 Euro. An dem Rettungseinsatz waren die Hauptwache der Feuerwehr, die Löschgruppe Dünne sowie Kräfte mit Klein-Einsatzfahrzeugen (KEF). Die Gerhart-Hauptmann-Straße blieb für die Zeit der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

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