Ausstellungseröffnung: Bürgermeister Wolfgang Koch fand viel Lob für die jungen Kunstschüler von Nadeshda Horte, die in Dünne ihre Kunstschule betreibt. Es ist das zweite Mal, dass sie mit ihren Schülern zum Weltkindertag eine Ausstellung auf die Beine stellt. FotoS: GERALD DUNKEL - © www.gerald-dunkel.de
Ausstellungseröffnung: Bürgermeister Wolfgang Koch fand viel Lob für die jungen Kunstschüler von Nadeshda Horte, die in Dünne ihre Kunstschule betreibt. Es ist das zweite Mal, dass sie mit ihren Schülern zum Weltkindertag eine Ausstellung auf die Beine stellt. FotoS: GERALD DUNKEL | © www.gerald-dunkel.de

Wie Kinder ihre Zukunft sehen

Ausstellung: Die Kunstschüler der Bünder Künstlerin Nadeshda Horte stellen im Rathaus ihre Phantasien für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre aus

Bünde. „Ich in 10, 20 oder 30 Jahren“ ist der Titel einer Ausstellung, die die Kunstschule Bünde seit Donnerstag im Foyer des Rathauses zeigt. Passend zum Weltkindertag hat Künstlerin Nadeshda Horte, die die Kunstschule betreibt, das Thema gewählt. Seit dem Frühjahr konnten sich ihre jungen Schülerinnen und Schüler Gedanken machen, wie und wo sie sich in der Zukunft sehen – und wie sie ihre Gedanken in Bleistift und Farbe umsetzen. Bürgermeister Wolfgang Koch unternahm schon vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung am Donnerstagnachmittag einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung. Von den Ideen der 6- bis 16-Jährigen war er angetan – besonders von einer elfjährigen jungen Dame, die gezeichnet hat, wie sie sich ihr Studentenleben in zehn Jahren vorstellt: als Dreier-Wohngemeinschaft mit eigenem Haus und Swimmingpool. „Auf jeden Fall ein ambitioniertes Ziel“, sagte Koch schmunzelnd. Zum zweiten Mal hat die Bünder Künstlerin Nadeshda Horte mit ihren Schülern zu einem Weltkindertag eine Ausstellung auf die Beine gestellt. Im vergangenen Jahr war das Thema „Was ein Kinderherz bewegt“. „Es ist schon erstaunlich, welche Phantasien die Kinder beim Zeichnen und Malen entwickeln“, so Wolfgang Koch in seiner Begrüßungsansprache im Foyer des Rathauses. Schön seien beim Malen aber nicht nur die Ergebnisse, die dabei herauskommen, sondern vor allem, dass die Beschäftigung damit auch die Konzentration der jungen Künstler im Alltag fördert. „Das kann dann vor allem in der Schule hilfreich sein.“ Kunstlehrerin Nadeshda Horte stellte im Anschluss jedes einzelne Bild kurz vor und hatte für ihre Schützlinge eine Urkunde und eine kleine Überraschung dabei. Sie ist besonders auf die Entwicklung ihrer Schüler stolz, die mittlerweile auch andere Medien wählen als Blei- und Buntstift und auch zu Aquarell- und Acrylfarbe greifen und auch auf Leinwand malen. Die Ausstellung kann bis zum 6. Oktober im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten und auch am Weltkindertag besichtigt werden.

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