Lächeln mit dem Maskottchen um die Wette: Kirchlengerns Bürgermeister Rüdiger Meier (v.l.), Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, die Geehrten Olaf Olschowski, Björn Klamann, Niels Danielmeier sowie Daniel Posternok mit dem THW-Ortsbeauftragten Larsen Hills in ihrer Mitte und der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze. - © Maurice Arndt
Lächeln mit dem Maskottchen um die Wette: Kirchlengerns Bürgermeister Rüdiger Meier (v.l.), Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch, die Geehrten Olaf Olschowski, Björn Klamann, Niels Danielmeier sowie Daniel Posternok mit dem THW-Ortsbeauftragten Larsen Hills in ihrer Mitte und der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze. | © Maurice Arndt

Bünde THW Bünde war 9.590 Stunden im Einsatz

Bürgermeister Wolfgang Koch lobte die ehrenamtliche Arbeit

Maurice Arndt

Bünde. „Wir dachten wir probieren mal was Neues", sagte Larsen Hills. Erstmalig fand die Jahreshauptversammlung nicht zusammen mit der Weihnachtsfeier statt. Stattdessen verlegte man die Veranstaltung in den Sommer und lud auch Prominenz ein. Wie gewohnt wurden aber, auch bei diesem Treffen, Mitglieder geehrt. „Tu Gutes und erzähl davon" sei der Leitsatz für die neue Jahreshauptversammlung gewesen, erklärte Larsen Hills, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerkes (THW) in Bünde. So konnte er, neben den Mitgliedern, Gäste aus der Politik, Kameraden aus anderen ehrenamtlichen Organisationen und die Marinekameradschaft begrüßen. Was genau Gutes getan wurde, erläuterten seine Kollegen Dorothee Schuster und Marcel-Etienne Gose. „9.590 Stunden waren unsere Helfer im Jahr 2016 im Dienst", erklärte Gose. Neben Fort- und Weiterbildungen seien das auch immer wieder plötzliche Notfälle gewesen. Die Helfer des THW hätten immer wieder alles stehen und liegen gelassen, um Menschen in Not zu unterstützen. So rückte das Bünder Hilfswerk im Mai 2016 aus, um der Feuerwehr Osnabrück den Weg in eine brennende Müllanlage freizukämpfen. „Weil das THW Quakenbrück verhindert war, sind acht Bünder in die Bresche gesprungen, um zu helfen", lobte Gose das Engagement seiner Kameraden. Dieses Engagement der Helfer hoben auch die geladenen Gäste hervor: „Jede Stunde, die beim THW gearbeitet wird, macht das Leben für die Bevölkerung sicherer", sagte der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze. Bürgermeister Wolfgang Koch ergänzte, dass die Flüchtlingshilfe ohne das Hilfswerk nicht zu stemmen sei. „Keiner der Helfer macht seine Arbeit für Geld – sondern für die Gemeinschaft", stellte der Bürgermeister lobend klar. Damit sich auch in Zukunft Menschen für die Gemeinschaft einsetzen, ist die Jugendarbeit sehr wichtig. Deshalb war das THW auch in diesem und im vergangenen Jahr auf dem Kinderfest im Steinmeisterpark. Darüber hinaus ist – wie ebenfalls schon im vergangenen Jahr – wieder ein Event für die Ferienspiele geplant. „Gemeinsam mit Feuerwehr, DLRG und Rotem Kreuz werden wir wieder Mitmachstationen aufbauen", sagte Schuster. Von der ersten Station am Rathaus bis zur letzten im Steinmeisterpark wird es einen besonderen Weg geben. Über die Else werden die Teilnehmer mit Boten von Station zu Station befördert.

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