Bünder Ansicht: Das ehemalige Haus Feldmann am linken Bildrand steht noch heute - in den 1920er Jahren aufgestockt - an der Eschstraße Nr. 53, die am rechten Bildrand in Richtung Brunnen verschwindet. Hinter dem Fuhrwerk beginnt, an der Ecke zum Nordring, die Lübbecker Straße. Auf dem dazwischenliegenden, trapezförmigen Grundstück ist das Haus der Familie Spanier zu erkennen. - © Archiv: Jörg Militzer
Bünder Ansicht: Das ehemalige Haus Feldmann am linken Bildrand steht noch heute - in den 1920er Jahren aufgestockt - an der Eschstraße Nr. 53, die am rechten Bildrand in Richtung Brunnen verschwindet. Hinter dem Fuhrwerk beginnt, an der Ecke zum Nordring, die Lübbecker Straße. Auf dem dazwischenliegenden, trapezförmigen Grundstück ist das Haus der Familie Spanier zu erkennen. | © Archiv: Jörg Militzer

Bünde/Berlin Spurensuche: Bünderin auf Europas größtem jüdischen Friedhof beerdigt

Grab von Paula Spanier gefunden

Bünde/Berlin. Während wir im ersten Teil unserer zweiteiligen Suche nach Spuren ehemals jüdischer Mitbürger der Elsestadt die Grabstelle Salomon Blumenaus in Hannover mit etwas Glück schnell ausfindig machen konnten, gestaltete sich die Suche nach der letzten Ruhestätte einer Tochter der Familie Spanier fast noch einfacher. Angestoßen wurden die Nachforschungen von der Frage ihrer Enkeltochter Sherry Halstead, die vor zwei Jahren rund um den 9. November in Bünde weilte, nach dem Verbleib der Großmutter erkundigte. Der Zufall half weiter. Eine Spurensuche in der Vergangenheit: Es ist nicht genau bekannt, warum der damals 24-jährige Moritz - in Herford geborener Sohn des jüdischen Schlachters Meyer Spanier - im Jahre 1876 ausgerechnet das Grundstück an der Eschstraße 68 (später Nr...

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