Knotenpunkt: Ab Weihnachten soll - wenn das Wetter mitspielt - der Spradower Weg wieder befahrbar sein. - © Gerald Dunkel
Knotenpunkt: Ab Weihnachten soll - wenn das Wetter mitspielt - der Spradower Weg wieder befahrbar sein. | © Gerald Dunkel

Kirchlengern Bis Weihnachten soll der Spradower Weg wieder befahrbar sein

Baustelle im Gewerbegebiet: Nach den Worten einier Anwohner haben sich seit Beginn der Bauarbeiten auf dem Spradower Weg nur wenige Lkw- und Autofahrer an die vorgegebene Umleitung gehalten

Gerald Dunkel

Kirchlengern. Der Spradower Weg in Kirchlengern soll bis Weihnachten wieder befahrbar sein. So ist zumindest die Hoffnung der Verwaltung, denn ein paar Voraussetzungen bedarf es dazu noch, die nicht beeinflussbar sind. "Das Wetter darf uns dabei keinen Strich durch die Rechnung machen", sagt Karl-Heinz Saße, Leiter des Verwaltungsbereichs Planen, Bauen und Technische Dienste in der Gemeindeverwaltung. Seit Mitte August ist die Gemeinde Kirchlengern mit dem Weiterbau der interkommunalen Entlastungsstraße im Zuge des Spradower Weges beschäftigt. Der Verkehr wird sei dem größtenteils über die B 239 und den Nordring umgeleitet, was vielen Auto- und auch Lkw-Fahrern offensichtlich zu weit oder zu umständlich war und noch immer ist. Anwohner der Straße "Im Obrock" beispielsweise haben sich beschwert, dass "der ganze Lkw-Verkehr, der sonst die Lohge nutzt", nun bei ihnen vor der Haustür fährt. Einige Grundstücksbesitzer beklagen sogar Schäden an Gartenzäunen, die von den Schwerlastfahrern offensichtlich gar nicht mal bemerkt worden seien. Auch Gehwegkanten seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei dieser Baustelle handelt es sich um den Lückenschluss zwischen der Vahrenkampstraße und dem bereits ausgebauten Nordring, der schon im Juni 2013 freigegeben worden ist. Mit den Bauarbeiten soll vor allem aber auch eine Engstelle entfernt werden, denn wenn sich in der Kurve im Übergang zwischen Vahrenkampstraße und Spradower Weg zwei Lkw begegnen, konnte es bislang schon einmal eng werden. Und gerade in dem Bereich ist das täglich häufig der Fall.

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