Autos statt Fußgänger: So sieht es vor dem Universum in der Hauptstraße heute aus. - © Foto: Björn Kenter
Autos statt Fußgänger: So sieht es vor dem Universum in der Hauptstraße heute aus. | © Foto: Björn Kenter

Bünde Auflösung des Mittwochrätsels: Aus Wittekind wurde Universum

Ennigloh erhielt nach der Eigenständigkeit auch ein eigenes Kino. Viele Leser haben persönliche Erinnerungen

Bünde. Nachdem sich bekanntlich der wohlhabende Innenstadtbereich im Jahre 1903 aus dem Amtsverband in die "Unabhängigkeit" verabschiedet hatte, wurde aus der Gemeinde Ennigloh der nachfolgende Amtssitz. Neben dem eigenen Verwaltungsgebäude entstanden in Folge in den amtsangehörigen Gemeinden und heutigen Stadtteilen eine Reihe von "öffentlichen" Einrichtungen wie etwa Sportstätten oder auch eine Amts-Sparkasse. Doch auch an die Freizeitgestaltung wurde gedacht, in einem besonderen Fall allerdings auf private Initiative des Schlossers Lindewirth. Er ließ seine alte Werkstatt an der Hauptstraße abtragen und zog mit dem Betrieb an die Neue Straße um. Das freigewordene Areal wurde Standort des Ennigloher Kinos. Am 7. November 1924 schlich dann der Mann mit den tausend Gesichtern, Stummfilmikone Lon Chaney, erstmals über eine Ennigloher Leinwand...

realisiert durch evolver group