Holprige Angelegenheit: Im Radweg an der Wiehenstraße in Dünne sind gefährliche Wellen im Asphalt entstanden. - © Foto: Niklas Krämer
Holprige Angelegenheit: Im Radweg an der Wiehenstraße in Dünne sind gefährliche Wellen im Asphalt entstanden. | © Foto: Niklas Krämer

Bünde Wo das Radfahren holprig wird

Wiehenstraße: Anwohner beklagt sich über Schäden im Radweg. Kreis will diese ausbessern

Nikals Krämer

Zwölf rot-weiße Schilder weisen auf die Schäden am Geh- und Radweg an der Wiehenstraße hin. Rüdiger Ransiek hat genau nachgezählt. Der Radweg - von Dünne bis zum Ende in Dünnerholz - ist für ihn ein sogenannter Dorn im Auge. "Die Strecke ist in einem wirklich gefährlichen Zustand", sagt er. Was Ransiek meint, ist sofort ersichtlich: An mehreren Stellen haben die Wurzeln der Bäume den Asphalt angehoben. Dadurch sind gefährliche Wellen auf der Fahrbahn entstanden. "Man muss den Lenker sehr fest in den Händen halten, sonst haut es einen vom Rad runter", sagt Ransiek. Die Schäden im Asphalt erstrecken sich über eine Länge von einem Kilometer. Ihm selbst sind die Schäden schon vor längerer Zeit aufgefallen. "Manche Stellen wurden schon einmal ausgebessert", berichtet Ransiek, der in Dünnerholz wohnt. Er zeigt auf den Punkt, an dem der Asphalt wie zu einem Berg angehoben wird. "Da ist jetzt eine Schanze entstanden." Für Ransiek ist eine Reparatur dringend notwendig. Dem Kreis Herford, der für die Wiehenstraße verantwortlich ist, seien die punktuellen Schäden durch Wurzelaufbrüche am Rad-/Gehweg an der Wiehenstraße bekannt. "Sie werden vom zuständigen Kreisbauhof Bünde überwacht", teilt Petra Scholz, Pressesprecherin des Kreises Herford, mit. Eine Reparatur sei kurzfristig vorgesehen, ein Termin stehe jedoch noch nicht fest. "Da derzeit Hochkonjunktur im Kreisbauhof ist, ist eine Reparatur vor den Sommerferien auch eher unwahrscheinlich", teilt Scholz mit.

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