Spezialist für Spritzen und Karpulen: In Bünde gefertigte Produkte werden zumeist für Pharmaunternehmen produziert. Foto: Gerald Dunkel - © Gerald Dunkel
Spezialist für Spritzen und Karpulen: In Bünde gefertigte Produkte werden zumeist für Pharmaunternehmen produziert. Foto: Gerald Dunkel | © Gerald Dunkel

Düsseldorf/Bünde Gerresheimer für gute Ausbildung ausgezeichnet

Weil sie viele Ausbildungsberufe und ein gutes Umfeld bieten, erhielt die Gerresheimer AG zum zweiten Mal in Folge einen Preis

Gerresheimer wurde in diesem Jahr von der Audimax Medien GmbH und der Initiative „MINT Zukunft schaffen" zum zweiten Mal hintereinander als „MINT Minded Company" ausgezeichnet. MINT steht als Abkürzung von Unterrichts- und Studienfächern sowie Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Gerresheimer bildet an seinen Standorten in ganz Deutschland in mehr als 15 Ausbildungsberufen und in zwölf dualen Studiengängen aus. Neu dazugekommen ist GxGo!, das 18-monatige Traineeprogramm für Masterabsolventen. „Wir freuen uns über die erneute Auszeichnung nach 2017 und fühlen uns darin bestätigt, dass es richtig ist, den Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu fördern", sagt Thomas Perlitz, Global Senior Vice President Human Resources. Im direkten Kontakt mit dem Medikament Ob Hustensaft- oder Infusionsflasche, Ampulle, Spritze, Insulin-Pen oder Inhalator, das umfangreiche Portfolio von Gerresheimer umfasst mehrere tausend Verpackungsprodukte und begegnet einem täglich. Primärverpackungen nennt man die Verpackungen, die in direktem Kontakt mit dem Inhalt, also dem Medikament, stehen. Gerresheimer stellt sie aus Glas und Kunststoff für seine namhaften Kunden in der Pharmaindustrie her. Darüber hinaus ist Gerresheimer nach eigenen Angaben auch ein führender Hersteller von Verpackungen für Kosmetikprodukte. Sehr viele bekannte Parfümflakons entstehen bei Gerresheimer im oberfränkischen Tettau. Im Bünder Werk werden Spritzen und Karpulen für die Pharmaunternehmen in aller Welt produziert. Die Auszubildenden erlernen hier beispielsweise den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik und Industriemechaniker. „Im praxisintegrierten Studium kann man sich hier zum Bachelor of Engineering entwickeln", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

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