Werther Mehr als Krimikost

Autorin Mechtild Borrmann liest am 30. Januar aus ihrem neuesten Buch "Der Geiger"

So beschreibt Ellen Elbracht die Romane von Mechtild Borrmann. - © "Spannend und toll erzählt"
So beschreibt Ellen Elbracht die Romane von Mechtild Borrmann. | © "Spannend und toll erzählt"

Werther (aha). Sie wurde im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet und ist bekannt für ihre vielschichtigen Romane, in denen häufig mehrere Erzählstränge in verschiedenen Zeitebenen miteinander verknüpft sind: Mechtild Borrmann, in Köln geboren, am Niederrhein aufgewachsen und heute in Bielefeld wohnhaft, kommt am Mittwoch, 30. Januar, nach Werther.

Dann liest sie auf Einladung der Buchhandlung Lesezeichen aus ihrem neuesten Buch "Der Geiger ". Beginn ist um 20 Uhr. "Wir freuen uns sehr, dass wir Mechtild Borrmann für eine Lesung gewinnen konnten", sagt Ellen Elbracht von der Buchhandlung Lesezeichen. Sie und ihre Kolleginnen hätten schon eine Reihe der Romane von Mechtild Borrmann gelesen und wären jedes Mal begeistert gewesen. "Nicht nur ihre Geschichten sind interessant", beschreibt die Buchhändlerin. Auch die Art, wie sie geschrieben sind, sei einfach toll. "Die Autorin benutzt eine wunderbare Sprache, es macht Spaß, ihren Erzählungen zu folgen." Im vergangenen Herbst ist das jüngste Buch von Mechtild Borrmann erschienen.

Information
Karten für die Lesung mit Mechtild Borrmann gibts in der Buchhandlung Lesezeichen in Werther und der Buchhandlung Krüger in Versmold. Im Vorverkauf kosten sie neun Euro, an der Abendkasse zehn Euro.

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"Der Geiger" heißt es und vermischt wie seine Vorgänger historische Ereignisse mit einem Erzählstrang aus der heutigen Zeit. Dieses Buch wird bei der Lesung in Werther im Mittelpunkt stehen. In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch ... Auch wenn dies klar nach Krimikost klingt: "Dieses Buch ist nicht ein Krimi im klassischen Sinn", findet Ellen Elbracht – und ist gespannt, wie die Gäste der Lesung in Werther das Buch empfinden werden.

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