Die Wertheraner Federkiele mit – von links: Gerda Hein, Heinz Sültrop, Lieselotte Kirchhoff, Dirk Janssen, Ursula Aufderlandwehr und Frank Hein freuen sich auf viele Besucher im Haus Tiefenstraße. Auf dem Foto fehlen Doris Sahrhage und Renate Leupold. - © FOTO: A. HANNEFORTH
Die Wertheraner Federkiele mit – von links: Gerda Hein, Heinz Sültrop, Lieselotte Kirchhoff, Dirk Janssen, Ursula Aufderlandwehr und Frank Hein freuen sich auf viele Besucher im Haus Tiefenstraße. Auf dem Foto fehlen Doris Sahrhage und Renate Leupold. | © FOTO: A. HANNEFORTH

Werther Bei den Federkielen wirds weihnachtlich

Kreativwerkstatt lädt am Dienstag, 11. Dezember, ab 15 Uhr ins Haus Tiefenstraße ein

Werther (aha). Was haben der Zug der Kraniche, verunglückte Bratäpfel und das Älterwerden gemeinsam? – Es sind alles Themen, die die Mitglieder der Kreativwerkstatt „Werthers Federkiele“ in ihren Texten, Geschichten und Gedichten beleuchten. Mal fröhlich, mal melancholisch, mal zu Herzen gehend möchten sie ihre selbst geschriebenen Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren.

Und zwar bei einer Adventsfeier am Dienstag, 11. Dezember, von 15 bis 17 Uhr im Haus Tiefenstraße. Alle Bürger sind willkommen. Die Wertheraner Federkiele sind eigentlich immer kreativ. Sie schreiben, weil es ihnen Freude macht, kurze Texte und lange, eben das, was ihnen in den Sinn kommt.

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Erst jüngst gaben sie in der Deppendorfer Mühle einen Einblick in ihr Können, „was nicht heißt, dass wir das gleiche Programm im Haus Tiefenstraße noch einmal aufwärmen“, sagt Frank Hein mit einem Augenzwinkern.

Im Gegenteil. „Wir haben eigentlich immer etwas auf Halde. Oder etwas Neues zu Papier gebracht.“ Auf jeden Fall wäre das, was am 11. Dezember zu hören sein werde, nie zuvor der Öffentlichkeit präsentiert worden. „Wir sind also auch gespannt darauf, wie es bei den Besuchern ankommt“, so Frank Hein.

Den ersten Teil des Nachmittags wollen die Federkiele mit einer Reihe von Gedichten und Geschichten vorwiegend jahreszeitlicher Prägung gestalten. Gedanken über eine Erklärungsnot am Ende des Sommers haben sie sich genauso gemacht wie an einen Tag im November oder den Dezember- Blues.

Nach einer gemütlichen Pause bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen geht es weihnachtlich weiter, wenn nämlich unter Klavierbegleitung gemeinsam mit den Gästen traditionelle Weihnachtslieder angestimmt werden. Dazu bringen die Federkiele eigene Texte zum Beispiel über einen geschenkten Weihnachtsbaum oder duftendes Weihnachtsgebäck zu Gehör. Wobei sich durchaus nicht nur alles um schöne Kindheitserinnerungen und lustige Erlebnisse aus der Adventszeit dreht.

Der Wunschzettel eines kritischen Zeitgenossen an das Christkind gehört inzwischen zum Ritual der Federkiele.
Die Kreativwerkstatt trägt übrigens nicht umsonst ihren Namen. Ihre Mitglieder schreiben nämlich nicht nur, sie sind auch in anderer Richtung aktiv. So wird Heinz Sültrop einen Teil seiner Acrylbilder mitbringen, zu denen er passende Texte verfasst hat, Doris Sahrhage außerdem Patchwork-Arbeiten mit weihnachtlichen Motiven ausstellen.

Sie können in der Pause und im Anschluss an die Veranstaltung genauer betrachtet werden. Zum Abschluss haben sich die Federkiele dann noch eine Überraschung einfallen lassen: „Es erscheint Knecht Ruprecht von drauß’ vom Walde mit einem Säcklein milder Gaben“, schmunzeln Frank Hein und die übrigen Federkiele.

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