Werther Spaziergänge sind gesund

Der Gehtreff in Werther lädt ein

Werther (nora). Ältere Menschen, die Interesse daran haben, einen gemeinsamen Spaziergang mit Gleichgesinnten zu unternehmen, haben seit Mai eine Anlaufstelle in Werther: im Gehtreff nämlich, einer Initiative der Arbeitsgemeinschaft "mehrWERTher50+". Neben dem Beisammensein geht es hauptsächlich um die Gesundheit. Denn was viele nicht wissen: Auch ein einfacher Spaziergang steigert die Fitness.

Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Faktor für den Erhalt der Gesundheit – bis ins hohe Alter. Aus diesem Grund haben der Kreissportbund Gütersloh, der Turnverein Werther und das Haus Tiefenstraße vor Ort den Gehtreff ins Leben gerufen. Die Mitglieder des Treffs möchten ältere Menschen darauf aufmerksam machen, wie bedeutend ein kleiner Spaziergang am Tag sein kann. Gerade wenn es die Gesundheit betrifft.

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"Regelmäßiges Gehen bringt Herz und Kreislauf in Schwung und aktiviert das Immunsystem. Eine gute Durchblutung des Gehirns und mehr Gangsicherheit sind das Ergebnis", sagt Margret Eberl vom Kreissportbund Gütersloh.

Allerdings dürfe die Absicht des Treffs nicht falsch verstanden werden. "Der Gehtreff stellt keine Unterstützung beim Laufen dar", stellt Eberl klar. Vielmehr sei das Angebot eine gemeinsame Aktivität, die Mobilität und Geselligkeit fördern soll. Denn neben den gesundheitlichen Aspekten stärkt das Gehen in der Gruppe das Beisammensein. "Der Treff zielt darauf ab, dass untereinander Neuigkeiten ausgetauscht werden, dass gemeinsam die Stadt erkundet und auch die Freude an der Natur geteilt wird", meint Annette Diembeck, eine der Bewegungspatinnen.

Zweimal in der Woche können sich Menschen, die sich gern mehr bewegen würden, aber allein keine Lust dazu haben, sich nicht aufraffen können oder bisher nicht getraut haben, der Gruppe anschließen. Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem evangelischen Gemeindehaus, und zwar montags um 10.30 Uhr und donnerstags um 10 Uhr. Ungefähr eine Stunde dauern die Spaziergänge, bei denen es nicht auf lange Strecken und schnelles Tempo ankommt.

"Ganz individuell können alle entscheiden, wie schnell sie mitgehen möchten. Schnellere Spaziergänger dürfen gerne vorangehen, langsamere werden dann von einem unserer Paten begleitet", erklärt Margret Eberl. Sie und ihr Team freuen sich immer über neue Gesichter und laden zu einem unverbindlichen Besuch ein.

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