Astro - © Roland Thöring
Astro | © Roland Thöring

Verl Die Zur-Mühlen-Gruppe darf Wursthersteller Astro übernehmen

Kartellamt stimmt zu

Franz Purucker

Verl. Das Bundeskartellamt als Aufsichtsbehörde für Unternehmensfusionen in Deutschland hat grünes Licht für eine Übernahme der insolventen August Strothlücke GmbH & Co. KG gegeben. Das Unternehmen, das unter dem Markennamen "Astro" bekannt ist, wird von der Zur-Mühlen-Gruppe übernommen, die zum Tönnies-Konzern gezählt wird. Zu Beginn des Monats war bekannt geworden, dass der in Böklund sitzende Hersteller von Fleischerzeugnissen den Sürenheider Wursthersteller übernimmt. Lediglich 37 der zuletzt 168 Mitarbeiter werden übernommen. 85 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Angestellte können in eine Transfergesellschaft wechseln, die eine Laufzeit von sechs Monaten hat. Während dieser Zeit erhalten die Beschäftigten 85 Prozent ihres letzten Nettolohns. Minijobber profitieren davon nicht und werden sofort arbeitslos. Im April hatte Astro einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Hintergrund seien gestiegene Rohstoffpreise, teilte das Unternehmen damals mit, die nicht an die Kunden, vor allem Großabnehmer wie Supermarktketten, weitergegeben werden konnten.

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