Symbolfoto. - © picture alliance/Lino Mirgeler/dpa
Symbolfoto. | © picture alliance/Lino Mirgeler/dpa

Verl Zwei Hektar Bauland zwischen Östern- und Schlangenweg

Sitzung: Mit der Aufstellung des neuen Bebauungsplans "Schlangenweg-Nord" befasst sich der Fachausschuss am Donnerstag. Die Stadt reagiert auf die anhaltend starke Nachfrage nach Bauland im Bereich der Kernstadt

Rouven Theiß

Verl. Westlich des Verler Ortskerns will die Stadt neue Wohnbaugrundstücke erschließen und damit der anhaltend großen Nachfrage begegnen. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Rates wird sich deshalb in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. April, mit der Aufstellung des Bebauungsplans "Schlangenweg-Nord" befassen. Die Beratung im großen Saal des Rathauses beginnt um 17.45 Uhr. Das vom Bebauungsplan "Schlangenweg-Nord" belegte Gebiet ist zwei Hektar groß und umfasst heute im Wesentlichen landwirtschaftlich intensiv genutzte Ackerflächen. Im Westen schließt das Plangebiet an den Siedlungsbereich Strothheide an, ein Wohngebiet überwiegend bebaut mit freistehenden ein- bis anderthalbgeschossigen Einzel- und Doppelhäusern; vereinzelt gibt es hier auch zweigeschossige Wohngebäude. Im Norden, Osten und Süden schließen sich landwirtschaftliche Nutzflächen mit einzelnen Wohnhäusern und Hofstellen an. In Verl bestehe eine kontinuierlich hohe Nachfrage nach Wohnbauland und Wohnraum, heißt es in der Beratungsvorlage der Stadt für den Ausschuss. Aufgrund schleppender oder gar fehlender Verkaufsbereitschaft der Eigentümer müsse die Kommune auch über geeignete Entwicklungen in den Außenbereich nachdenken. Durch die Aufstellung des Bebauungsplans sollen nun die Voraussetzungen für eine städtebaulich geordnete Fortentwicklung östlich des zusammenhängenden Siedlungsbereichs Strothheide geschaffen werden. Für die Umsetzung des Vorhabens stehen im Haushalt 420.000 Euro bereit.

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