Symbolbild. - © picture alliance / Rolf Kremming
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Verl SPD will Einführung der Gelben Tonne in Verl prüfen

Antrag: Im Zuge der Osteraktion hat die Fraktion die Meinung der Verler Bürger abgefragt

Natalie Gottwald

Verl. Im Rahmen der alljährlichen Osteraktion in Verl und Sürenheide verteilten Mitglieder der SPD Verl nicht nur Ostereier. Sie wollten zudem die Meinung der Bürger zum Thema Wertstoff-Entsorgung abfragen. Dazu gab es Flyer mit Argumenten für eine Einführung der Gelben Tonne in Verl, aber auch Argumente, die für eine Beibehaltung des Gelben Sacks sprachen. Interessierte konnten vor Ort ihre Meinung und ihre Argumente einbringen. Auf der Homepage der SPD Verl konnte außerdem abgestimmt werden. Die Sozialdemokraten freuen sich über die große Resonanz. Es zeigte sich, dass die Gelbe Tonne ein kontroverses Thema in Verl ist. Allerdings haben rund zwei Drittel der abgegebenen Stimmen für die Einführung der Gelben Tonne votiert. Aufgrund dieses eindeutigen Votums hat die SPD-Fraktion jetzt einen Antrag an den Rat der Stadt Verl gestellt. Im ersten Schritt soll geprüft werden, welche Voraussetzungen für die Einführung der Gelben Tonne erfüllt sein müssen und welche Kosten bei der Stadt und/oder bei den Bürgern entstehen könnten. Weiterhin soll auch eine Einführung der Wertstofftonne geprüft werden. Die Sozialdemokraten weisen in ihrem Antrag insbesondere darauf hin, dass mit der Einführung der Gelben Tonne allein in der Stadt Verl jährlich sieben Tonnen Müll (die Gelben Säcke an sich) eingespart werden können. Damit stelle die Umstellung auch einen Beitrag für den Klimaschutz dar. Der Gelbe Sack, bzw. die Gelbe Tonne sei eigentlich Sache der Duales System Deutschland GmbH. Mit der Neufassung der Verpackungsverordnung zum Januar 2019 gewähre der Gesetzgeber den Kommunen aber ein Mitspracherecht beim Einsammeln der Verkaufsverpackungen. "Diese Möglichkeit sollten wir nutzen", so die SPD.

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