Gefällt: Für den Ausbau der Österwieher Straße und die Anlage des Radweges mussten 25 Bäume entfernt werden. - © Roland Thöring
Gefällt: Für den Ausbau der Österwieher Straße und die Anlage des Radweges mussten 25 Bäume entfernt werden. | © Roland Thöring

Verl Baubeginn am Montag: Kreis baut Österwieher Straße aus

Die K 42 bekommt zudem einen Radweg

Verl. Die Bauarbeiten an der Österwieher Straße (K 42) sollen am kommenden Montag, 5. März, beginnen. Das hat der Kreis Gütersloh jetzt angekündigt. Voraussetzung sei allerdings, dass das Wetter mitspielt. Nach der Eiseskälte der vergangenen Tage sind ab dem Wochenende wieder mildere Temperaturen vorhergesagt. Der Kreis wird die Österwieher Straße teilweise ausbauen und mit einem Geh- und Radweg versehen sowie die Brücke über die Wapel erneuern. Nachdem im vergangenen Jahr der Förderbescheid für die Baumaßnahme eingegangen war, konnten die Arbeiten vom Kreis ausgeschrieben und vor einigen Wochen vergeben werden. Inzwischen haben die Mitarbeiter der ausführenden Baufirma Richter und der Abteilung Tiefbau beim Kreis Gütersloh den Bauablauf und die Organisation der Baustelle abgesprochen. Paul Holke, Sachgebietsleiter Straßenbau: "Grundsätzlich spielt es uns in die Karten, dass wir die Maßnahme im Frühling beginnen können, sodass planmäßig nur ein Winter durchgebaut werden muss." Dadurch würden eine kürzere Bruttobauzeit und entsprechend kürzere Sperrzeiten erreicht, so Holke. Zunächst wird ein Teilstück der Neuenkirchener Straße (L 867) halbseitig gesperrt. Durch den Einsatz einer Ampelanlage soll der Verkehr in beide Fahrtrichtungen aufrecht erhalten werden. Im Anschluss wird der Teilbereich der Österwieher Straße zwischen Neuenkirchener Straße und Wapelbrücke komplett gesperrt. Der Verkehr wird über Kaunitz beziehungsweise Rietberg umgeleitet. Anwohner sollen Grundstücke während der Bauzeit anfahren können Während der gesamten Bauzeit sollen die Anwohner ihre Grundstücke anfahren können, so der Kreis. Mit dem Bau des östlich straßenbegleitenden Geh- und Radweges zwischen der Neuenkirchener Straße und dem Reckerdamm soll eine rund 2,2 Kilometer lange Lücke im bestehenden Geh- und Radwegenetz geschlossen werden. Der geplante Weg verläuft im Regelfall in 2,5 Meter Breite hinter dem Straßengraben beziehungsweise einem Sicherheitsstreifen. Der Graben wird im Zuge der Arbeiten gleichzeitig erneuert. Auch die derzeit zu schmalen Bankette der Kreisstraße sollen erneuert und dabei auf das notwendige Mindestmaß von 1,5 Meter verbreitert und stabilisiert werden. In diesem Zusammenhang wird auch die deutlich geschädigte Wapelbrücke an der K 42 erneuert. Gleichzeitig wird die gefährlich enge Kurve in diesem Straßenbereich abgeflacht. Zwischen der Wapelbrücke und der Neuenkirchener Straße ist die vorhandene Fahrbahn nur fünf Meter breit und damit für die regelmäßigen Anforderungen des Verkehrs zu schmal. Sie soll in diesem Bereich daher mit der erforderlichen Breite von 6,5 Meter ausgebaut werden.

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