Musik als Hobby: Lydia Joachim spielt seit dem 1. Januar 2000 Klarinette im Städtischen Blasorchester. Die 25-Jährige ist dort außerdem im Musikbeirat tätig und vertritt die Interessen der aktiven Instrumentalisten. Vor allem in der Vorweihnachtszeit hat das Orchester viel zu tun. - © Karin Prignitz
Musik als Hobby: Lydia Joachim spielt seit dem 1. Januar 2000 Klarinette im Städtischen Blasorchester. Die 25-Jährige ist dort außerdem im Musikbeirat tätig und vertritt die Interessen der aktiven Instrumentalisten. Vor allem in der Vorweihnachtszeit hat das Orchester viel zu tun. | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Hobbymusikerin Lydia Joachim im Fragen-Domino

Fragen-Domino (102): Lydia Joachim hofft, dass sich noch mehr Menschen in SHS finden, die einen kleinen Einblick in ihr Leben gewähren

Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock. Fragen, die sie immer schon einmal loswerden wollten, stellen Schloß Holte-Stukenbrocker anderen Bürgern der Stadt. Diesmal möchte Martin Busche so einiges von Lydia Joachim erfahren. Du bist aktives Mitglied im Städtischen Blasorchester Schloß Holte-Stukenbrock. Wie bist Du auf das Orchester aufmerksam geworden und was hat Dich inspiriert, ein Instrument zu erlernen? Lydia Joachim: Auf das Orchester bin ich aufmerksam geworden durch das Schützenfest in Liemke. Dort habe ich dem Orchester schon oft zugehört, dies hat dann irgendwann mein Interesse geweckt und ich habe meinen Eltern erzählt, dass ich auch gerne ein Instrument erlernen möchte. Zuerst haben es meine Eltern beim ehemaligen Liemker Spielmannszug versucht, dort sollte ich Flöte lernen. Irgendwie war es das aber noch nicht für mich und so ging der Weg weiter zum Städtischen Blasrochester. Welches Instrument spielst Du und seit wann? Joachim: Ich spiele seit dem 1. Januar 2000 Klarinette im Städtischen Blasorchester. Ich bin mit neun Jahren angefangen. Ist es schwierig, ein Instrument zu erlernen? Joachim: Aller Anfang ist schwer, gerade wenn jemand ein Instrument erlernen möchte und erst einmal allein spielen muss. Bis alle wichtigen Sachen erlernt sind, dauert es ein wenig, aber es lohnt sich. Auch ich hatte meine Null-Bock-Phasen, in denen meine Eltern mich etwas zum Üben triezen mussten. Als ich dann aber endlich dem Jugendorchester beitreten durfte, war die Begeisterung groß und die wöchentlich am Montag stattfindenden Proben waren ein Highlight der Woche. Desweiteren bist Du ja auch mit im Vorstand des Orchesters tätig. Für welche Aufgaben bist Du dort zuständig? Joachim: Ich bin dort als Musikbeirat tätig, das heißt, ich vertrete die Interessen der aktiven Musiker im Vorstand. Bei Problemen, Anregungen und Fragen kommen die Musiker zu mir und ich bringe die Angelegenheit in den Sitzungen auf den Tisch. Dieses Jahr zum Beispiel habe ich mit ein paar Kollegen eine Aktivenfahrt nach Bremen organisiert und durchgeführt. Gerade auch bei Planungsarbeiten bin ich oft mit dabei. Hast du auch noch weitere Hobbys? Joachim: Ja, ich bin aktive Sportschützin im Schützenverein, dort auch momentan im Jungschützen-Vorstand tätig. Außerdem fahre ich auch gern mal Motorrad. Was machst Du beruflich? Was ist für Dich das Besondere an diesem Beruf? Joachim: Ich bin Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen und in meiner Firma im Servicebereich tätig. In diesem Beruf ist es sehr interessant, sich einmal die Warenströme der ganzen Welt anzuschauen und Lösungen zu entwickeln, wie man Güter am besten von A nach B bekommt. Es wird einem bewusst, dass ohne die Spediteure, ein Leben wie wir es heute hier führen, nicht möglich wäre. Tomaten kommen aus Spanien, Autoteile werden aus Deutschland in die ganze Welt verschifft. Ohne Menschen, die diese Waren befördern und ihre Wege planen, würden viele Waren nicht in den Läden liegen. Mit dem Fragen-Domino haben die Leser ja die Möglichkeit, Dich besser kennenzulernen. Gibt es abschließend etwas, was Du den Lesern mitteilen oder ihnen mit auf den Weg geben möchtest? Joachim: Bleiben Sie nicht nur ein Fremder aus der Nachbarschaft, sondern stellen Sie sich den Fragen und gewähren den Menschen einen kleinen Einblick in Ihr Leben. Vielleicht erwecken Sie bei dem ein oder anderen die Lust, etwas Ähnliches zu tun. Vielleicht entwickeln sich auch Freundschaften. Martin und mich verbindet an dieser Stelle zum Beispiel das Städtische Blasorchester Schloß Holte-Stukenbrock. Bleiben Sie musikalisch, denn Musik verbindet.

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