Herbstliche Vorboten: Christoph Wulf, der seit dem Jahr 2002 die "Blattlaus" in Schloß Holte betreibt, ist auf der Grenze zwischen Stukenbrock und Schloß Holte in der Mergelheide zur Welt gekommen. Der 55-jährige Florist liebt es, Blumen kreativ zu gestalten. - © K. Prignitz
Herbstliche Vorboten: Christoph Wulf, der seit dem Jahr 2002 die "Blattlaus" in Schloß Holte betreibt, ist auf der Grenze zwischen Stukenbrock und Schloß Holte in der Mergelheide zur Welt gekommen. Der 55-jährige Florist liebt es, Blumen kreativ zu gestalten. | © K. Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Florist Christoph Wulf im Fragen-Domino

Fragen-Domino (88): Christoph Wulf erzählt von seinem Traum, der wahr geworden ist. Wer in seinem Garten lebt, erfahren die Leser auch und von seinem Job als Dressman

Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock. Fragen, die sie immer schon einmal loswerden wollten, stellen Schloß Holte-Stukenbrocker anderen Bürgern der Stadt. Diesmal möchte Caijing Weng so einiges von Christoph Wulf erfahren. Du betreibst den Blumenladen "Blattlaus". Seit wann hast Du das Geschäft und wie bist Du dazu gekommen? Christoph Wulf: Sorry, . . . aber das heißt Wir. Wir, das sind meine Frau Heike, das Team, meine Familie und ich, denn alleine bekommt man das nicht hin! Es war immer mein Traum. Ein eigenes kleines, schnuckeliges Blumengeschäft - das wär?s. Dazu kam der Zufall, die Idee, viel Vitamin B, schlaflose Nächte und geboren war die "Blattlaus". Und die lebt seit dem 4. Oktober 2002. Was hast Du in der Zeit davor beruflich gemacht? Wulf: Angefangen von der Ausbildung zum Floristen über Anstellungen in einigen Blumenfachgeschäften, zig Lehrgängen und zig Fortbildungen, Wettkämpfe, Gartencenter, Baumarkt, Flowershops bis hin zum " Nobel Floristen" alles, Hauptsache kreativ und mit viel Floralem. Ach so, gemodelt als Dressman hab ich auch noch. Gefällt Dir der Standort an der Bahnhofstraße? Wulf: Für die "Blattlaus" ist der Standort einfach perfekt, ein schöneres Plätzchen müsste man lange suchen. Das Fahrrad vor eurem Geschäft ist ja sehr auffällig. Wem hat es denn früher gehört, bevor es bei euch als Dekoration eingesetzt wurde? Wulf: Unsere erste Auszubildende, jetzt Floristin in der "Blattlaus", hatte in ihrer Ausbildung die Aufgabe eine prägnante Dekoration für den Außenbereich zu entwerfen und zu fertigen. Ein Teil von dem Ergebnis ist das "grüne Fahrrad" und ich glaube, das hat sie damals ihrem Papa abgekungelt. Als Selbstständiger hast Du ja sicher wenig Zeit für deine Familie. Besonders vor den Feiertagen wie Ostern und Weihnachten. Wie teilst Du Dir die Zeit ein? Wulf: Meine Mama hat schon immer gesagt: "Immer das Wichtigste zuerst." Und das klappt prima. Unterstützt Dich Deine Familie auch im Geschäft? Wulf: Ja! Und dafür bin ich allen sehr dankbar. Meine Heike zum Beispiel hat die komplette Buchhaltung übernommen und hält mir so den Rücken frei für Kreatives. An den großen Blumentagen und auch wenn?s brennt, sind alle da, egal wer. Dafür ein großes DANKE. Was für Hobbys hast Du neben deinem Beruf? Wulf: Meine Hobbys? Wie könnte es anders sein: Unser Garten mit den Tauben und den Zwerghühnern. Dabei kann man so richtig den Kopf frei graben. Zuletzt erschienen Küsterin Rosemarie Noske, Firmling Christian Wilms sowie Vikar Christian Albert, Ökotrophologin Silke Pauleikhoff, Rockmusiker Bernd Brückner, die engagierte Mutter Leeann Buch, die Karate-Sportlerinnen Anna und Andreina Knoke, Eishockey-Spielerin Jessica Schuck, Ursula Weiss und Ruth Barlmeyer vom Warenkorb, FDP-Politiker und Vater Thorsten Baumgart, Monika Schultz von der Hospizgruppe sowie Ulrike Ahnfeld von der Jugendhilfe, Naturliebhaberin Katharina Birkenfeld, Musiker Dominik Mersch, Heilpraktikerin Ute Schniedermann, die Schwäbin Gabriele Antpöhler, Geschäftsführer Sebastian Brink, Diplom-Designerin Jennifer Sieweke und der Chinese Caijing Weng.

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