Mitglieder des Tierschutzvereins 'Notpfote' werben in der Konzerthalle Niebel für die finanzielle und materielle Unterstützung der Vorhaben. Die Band 'Orange House Seven' unterhält musikalisch. - © FOTO: CHRISTIAN STOLZ
Mitglieder des Tierschutzvereins 'Notpfote' werben in der Konzerthalle Niebel für die finanzielle und materielle Unterstützung der Vorhaben. Die Band 'Orange House Seven' unterhält musikalisch. | © FOTO: CHRISTIAN STOLZ

Schloß Holte-Stukenbrock "Wir sind ein Feuerlöscher-Tierschutzverein"

Besucher spendeten beim Benefizkonzert für "Notpfote" für leidende Hunde in Rumänien

Schloß Holte-Stukenbrock (cs). Ohrwurm-Musik und ein wohltätiger Zweck an einem Abend – das erlebten die Besucher beim ersten Benefizkonzert für den Tierschutzverein "Notpfote" aus Düsseldorf in der Eventhalle Niebel. Die Band "Orange House 7" sorgte für ein musikalisches Programm mit "Rock and more". Im Fokus stand Hilfe für Hunde in Not, schwerpunktmäßig in Bukarest: "Wir versuchen, die Tiere aus der Tötung herauszuholen und Anlaufpunkte zu vermitteln", sagte Mitorganisator Axel Hundt.

Bei "Rock 'n' Roll"-Liedern der Band wie "Davy's on the road again", einer gefühlvollen Interpretation von "I can see clearly now" und Songs von Steve Miller, Eric Clapton und den Beatles waren die anfangs rund 100 Besucher zu finanziellen- und Sachspenden für die Pflegestellen aufgerufen. "In Rumänien brauchen sie Futter und auch Halsbänder für die Hunde, damit der Winter nicht zu hart wird. Dort gibt es oft keine humanen Methoden, sondern den Knüppel", kritisierte Axel Hundt.

Einige Besucher lauschten der Musik der sechs Musiker still, andere klatschten mit bei Essen und Trinken. "Hier ist eine tolle Atmosphäre. Im Fernsehen habe ich gesehen, was mit den Hunden gemacht wird. Die Züchterei und Welpenschieberei finde ich nicht in Ordnung", meinte Hans-Jürgen Kleinblankhorst. Irmtraud Knaben war sogar aus Osnabrück angereist. "Wir sind Countryfans und haben vom Konzert bei Facebook gelesen. Ich habe auch schon zwei Kater aus einer schlimmen Situation gerettet und habe heute gespendet", sagte sie.

Babette Terveer aus dem Vorstand der "Notpfote" verdeutlichte: "Spenden werden alle 14 Tage nach Rumänien transportiert. Dort werden Hunde verbrannt, erschlagen, gehäutet." In Bukarest gebe es 60.000 Hunde, die in 18 Monaten ausgerottet werden sollen. Aggressive Straßenhunde seien nicht die Regel.

"Die Tiere sind auf die Menschen angewiesen", verdeutlichte Axel Hundt beim Dank an die Band, den Verein und Mitorganisator Torsten Niebel. "Wir sind ein Feuerlöscher-Tierschutzverein", meinte Babette Terveer. Weitere Informationen unter www.notpfote.de.

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