Ehemalige Hellweg-Klinik - © Karin Prignitz
Ehemalige Hellweg-Klinik | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock / Oerlinghausen NW-Leser fordern schnellere Bestrafung

Reaktionen: Auf Facebook wird die gestiegene Kriminalität in Stukenbrock fleißig kommentiert

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock / Oerlinghausen. Unsere Berichterstattung zur gestiegenen Kriminalität in Stukenbrock hat bei den Lesern viele Reaktionen ausgelöst. Wie berichtet, verursachen laut Polizei in erster Linie Mehrfachtäter aus der Flüchtlingsunterkunft in Oerlinghausen Straftaten wie Fahrrad- und Ladendiebstähle in Stukenbrock und in der Oerlinghauser Südstadt. Auch die Situation in der Unterkunft scheint schwierig zu sein. Am Wochenende musste die Polizei wegen einer Schlägerei zweier Asylbewerbergruppen mit 15 Streifenwagen anrücken (siehe Info). Unsere Leser fanden unter anderem auf der Facebookseite der NW Schloß Holte-Stukenbrock deutliche Worte. Sie fordern, dass Kriminelle auch bestraft werden. User Markus Weiss sagt: „Wer als Asylbewerber Straftaten begeht, gehört innerhalb von 24 Stunden aus dem Land." User Freimut Alberts beschreibt eine „völlige Hilflosigkeit des ,starken Rechtssystems’". User Markus Allenstein findet es schade, dass Menschen sich in einem Land, in dem sie Unterkunft und Sicherheit bekommen, so benehmen. User Marcel Stümpel spricht das Problem der langen Bearbeitungszeiten der Asylverfahren an. „Schneller bearbeiten wäre sinnvoll", schreibt er. Wie berichtet, warten einige Menschen schon mehr als ein Jahr auf die Bearbeitung ihres Asylantrags, obwohl sie keine Bleibeperspektive haben und das beschleunigte Verfahren angewendet werden soll. Userin Saline fragt auf www.nw.de in Bezug auf Bestrafungen: „Warum gibt es keine Schnellverfahren?"

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