Jetzt geht’s los: Manfred Vorderbrügge (v.l.) Axel Dingenotto, Gerd Blumenthal und Günter Kerstingtombroke freuen sich über den Beginn der Baggerarbeiten in der Wapelaue. Der Teich im Hintergrund soll verschwinden, dafür soll ein Wasserbecken zum Treten und Planschen entstehen. - © Sibylle Kemna
Jetzt geht’s los: Manfred Vorderbrügge (v.l.) Axel Dingenotto, Gerd Blumenthal und Günter Kerstingtombroke freuen sich über den Beginn der Baggerarbeiten in der Wapelaue. Der Teich im Hintergrund soll verschwinden, dafür soll ein Wasserbecken zum Treten und Planschen entstehen. | © Sibylle Kemna

Schloß Holte-Stukenbrock Die Wapelaue wird umgestaltet

Baggerarbeiten haben begonnen: Eine Rietberger Firma setzt den Plan um. Die Liemker Dorfentwickler 
freuen sich über Verwirklichung ihres wichtigen Projektes

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Umgestaltung der Wapelaue in Liemke zu einem kleinen Nacherholungsgebiet hat begonnen. Die Liemker Dorfentwickler zeigten sich erfreut, dass mit den Baggerarbeiten der Startschuss gegeben wurde. „Endlich geht es los", freut sich Gerd Blumenthal. Noch sieht man nicht viel, doch der Plan der beauftragten Rietberger Firma Rühl & Brummel Golfplatz- und Landschaftsbau GmbH, der von der Unteren Landschaftsbehörde genehmigt wurde, wird nun Zug um Zug verwirklicht. Nach den Fällarbeiten vor rund einem Jahr hat der Bagger nun eine breite Wegschneise geschlagen und den ehemaligen privaten Fischteich freigelegt. „Der war viel größer, als gedacht, kommt aber weg", berichtet Manfred Vorderbrügge. An dessen Stelle soll ein Naturbecken mit Wapelsand gebaut werden, das zum Wassertreten und Spielen einlädt. Insgesamt ist das Areal etwa 3.500 Quadratmeter groß. Das Gelände hatte der inzwischen verstorbene Georg Balsliemke der Stadt verkauft, um ein kleines Naherholungsgebiet zu ermöglichen und Liemke attraktiver zu machen – für Bewohner und Besucher, schließlich geht der Radweg R1 daran vorbei. „Im Frühjahr, spätestens im Mai soll alles fertig sein", berichtet Blumenthal. Ein drei Meter breiter Gehweg wird sich von der Sankt-Michael-Straße ausgehend durch die Aue schlängeln, Sitzbänke werden zum Verweilen einladen. Eine Stützmauer grenzt das Areal zum Friedhof hin ab. Angrenzend an die Rasenfläche des Gemeindehauses ist eine breite Brücke mit über den Bach geplant, hinüber zum Kinderspielplatz an der Schule. „Das wird ganz attraktiv", sind sich die Dorfentwickler sicher und freuen sich, dass eine renommierte Landschaftsbaufirma den Zuschlag bekommen hat, die sich unter anderem auf naturnahe Gestaltung von Gewässerarealen spezialisiert hat. Rund 160.000 Euro kostet die Umgestaltung, 65 Prozent davon übernehmen EU und das Land, den Rest zahlt die Stadt. Die Bewilligungsbescheide aus Brüssel und Düsseldorf sind im Juni angekommen, die Stadt hat das Geld für den Haushalt eingestellt und deshalb konnte am Freitag der Bagger anrollen. „Das freut uns sehr, da haben wir lange drauf hin gearbeitet", erklärt Blumenthal. Allerdings finden es die Dorfentwickler schade, dass Eigenbeteiligung nicht möglich ist. „Eigentlich wollten wir mit viel Eigenleistung die Kosten so gering wie möglich halten", bedauert Blumenthal achselzuckend.

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