Stumme Zeugen des Leids: Einer von zahlreichen Gedenksteinen auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Schloß Holte-Stukenbrock. - © Tyler Larkin
Stumme Zeugen des Leids: Einer von zahlreichen Gedenksteinen auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Schloß Holte-Stukenbrock. | © Tyler Larkin

Schloß Holte-Stukenbrock NRW will Dokumentationsstätte Stalag 326 stärker unterstützen

Landtag entscheidet über Antrag von rot-grüner Regierung, der die Arbeit der Einrichtung langfristig sichern soll

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne soll nach den Plänen der Landesregierung langfristig so unterstützt werden, „dass sie ihrer wachsenden internationalen Bedeutung gerecht werden kann." Die Regierungsfraktionen SPD und Grüne setzen sich dafür ein, dass die Arbeit der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen dauerhaft abgesichert wird. Der Landtag stimmt heute über einen entsprechenden Antrag ab. Unter den Gedenkstätten nimmt das frühere Lager für sowjetische Kriegsgefangene eine besondere Bedeutung ein, wie aus dem Antrag hervorgeht: „Mit dem Stalag 326, einem der größten Kriegsgefangenenlager des ehemaligen Deutschen Reiches, besteht die Möglichkeit, das Verbrechen an sowjetischen Kriegsgefangenen aus dem bisherigen Erinnerungsschatten herauszuholen", heißt es...

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