Eingeführt: Johannes Epkenhans (Mitte) ist jetzt neuer Pastor in Stukenbrock und steht vor der Pfarrkirche. Neben ihm stehen die Ministranten (v. l.) Justin Hermey, Isabella Fulland, Philipp Artmann, Felix Brock, Verena Artmann und Bernadette Artmann. Pfarrer Karl-Josef Auris (l.) hielt den Gottesdienst. - © Fillies
Eingeführt: Johannes Epkenhans (Mitte) ist jetzt neuer Pastor in Stukenbrock und steht vor der Pfarrkirche. Neben ihm stehen die Ministranten (v. l.) Justin Hermey, Isabella Fulland, Philipp Artmann, Felix Brock, Verena Artmann und Bernadette Artmann. Pfarrer Karl-Josef Auris (l.) hielt den Gottesdienst. | © Fillies

Schloß Holte-Stukenbrock Neuer Pastor in Stukenbrock der Gemeinde vorgestellt

Nächsten Sonntag wird der nächste neue Priester den Gläubigen vorgestellt

Kristoffer Fillies

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Ministranten schreiten voraus. In die Kirche folgen ihnen zwei Priester. Der eine, Karl-Josef Auris, ist der katholischen Gemeinde schon lange bekannt und nicht mehr hiesiger Pfarrer. Der andere geht an seiner Seite und ist der Neue: Johannes Epkenhans. Er ist neben Dieter Osthus der zweite Priester im Pastoralverbund , der innerhalb kurzer Zeit den Gläubigen vorgestellt wird. Als erster wurde gestern in der Pfarrkirche Stukenbrock Epkenhans eingeführt. Johannes Epkenhans ist 53 Jahre alt und seit 26 Jahren Priester. Aufgewachsen ist er in Friedrichsdorf, wo er auch Messdiener und Lektor war. 1983, nach dem Abitur, studierte er in Paderborn und Regensburg Theologie. Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt weihte ihn gemeinsam mit Auris 1990 zum Priester. Epkenhans startete als Vikar in Anröchte, wurde wenig später Pastor in drei kleinen Gemeinden im Kreis Höxter. 1996 ernannte ihn der Erzbischof zum Diözesanpräses der Katholischen Landjugendbewegung, gleichzeitig arbeitete er in Büren. Später wurde er in den Märkischen Kreis versetzt, von dort nach Herzebrock-Clarholz. Sechs Jahre lang war er dann Priester im Pastoralverbund Attendorn. Vergangene Woche zog Epkenhans aus Attendorn ins Pfarrheim in Stukenbrock. Jetzt lernt er die Gemeinde kennen. Den Gottesdienst zu seiner Amtseinführung hielt Karl-Josef Auris, der seit August Pfarrer von Verl ist und Leiter der beiden Pastoralverbünde Verl und Schloß Holte-Stukenbrock, dem neu geschaffenen "Pastoralen Raum". "Wie wird sich die katholische Kirche in den kommenden 15 Jahren verändern?", fragt Auris und hofft, "dass es so bleibt, wie es heute ist." Er gesteht, dass er seinen Wunsch fast nicht auszusprechen wage. Denn die Kirche hat mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. "Jedes Jahr verlieren wir 200 Gläubige in unserem Pastoralraum mit 25.000 Katholiken. Und das ist die Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt." "Vertraut dem neuen Weg, damit das Leben blüht", rät Josef Auris den Gläubigen. Epkenhans freut sich auf diesen neuen Weg. "Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen und freue mich auf die Menschen in der Gemeinde. Es ist Zeit, dass es los geht."

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