Der geilste Tag: Der sterbenskranke Benno lernt seine Tochter kennen – bei der Hochzeit seiner Ex-Freundin in Südafrika. - © NW
Der geilste Tag: Der sterbenskranke Benno lernt seine Tochter kennen – bei der Hochzeit seiner Ex-Freundin in Südafrika. | © NW

Schloß Holte-Stukenbrock Rhythmus-Filmtheater: Kinoerlebnis wie in großen Häusern

Ein Jahr nach der visuellen Digitalisierung ist jetzt auch der Sound vollständig den modernen digitalen Erfordernissen und Möglichkeiten angepasst

Schloß Holte-Stukenbrock. Die letzten Teile der Soundanlage des Rhythmus-Filmtheaters in der Aula der Realschule sind jetzt ausgetauscht. Schon mit der visuellen Digitalisierung war ein 5.1-Soundprozessor angeschafft worden, damit die digitalen Tonsignale überhaupt verarbeitet werden können. Schnell zeigte sich, dass die vor 15 Jahren installierten Lautsprecher den digitalen Audiosignalen nicht gewachsen waren. Deshalb wurden neue Lautsprecher angeschafft, die die Verständlichkeit der Dialoge optimiert haben. Jetzt wurden auch die acht Surround-Boxen ausgetauscht. Der Raumklang hat damit enorm an Eindruck gewonnen, und das Kinoerlebnis wird dadurch deutlich gesteigert. Durch den satten Sound, der den Zuschauer alle Effekte des modernen Kinos erleben lässt, bietet der ehrenamtliche Kinoverein nun ein Filmvergnügen, das man im heimischen Wohnzimmer nicht oder nur mit erheblichem Aufwand nachvollziehen kann. "Wir freuen uns, unseren treuen Gästen dieses Hörerlebnis bieten zu können und freuen uns ebenso darauf, deswegen viele neue Gäste im Rhythmus Filmtheater begrüßen zu können", sagt Frank Röllke vom Kinoverein, der in diesem Monat noch folgendes Programm bietet. The Boy Die junge Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) will ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen, als sie einen Job als Kindermädchen bei einem älteren, vermögenden Paar in einem abgelegenen englischen Dorf annimmt. Solange Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton und Diana Hardcastle) verreist sind, soll sie sich um deren achtjährigen Sohn Brahms kümmern. Doch kaum in Übersee angekommen, stellt Greta Sonderbares fest. Denn nicht nur überreichen die Heelshires ihr eine ganze Liste an Dingen, die im Umgang mit Brahms zu beachten sind, auch erweist sich der kleine Junge als lebensgroße Porzellanpuppe. Nach Abreise des Seniorenpaares bricht Greta, allein auf dem großen Anwesen, eine Regel nach der anderen. Jede Übertretung bewirkt ein merkwürdiges, unheimliches Vorkommnis. Greta nimmt sich vor, das Geheimnis hinter Brahms aufzudecken. Sie bittet dazu Malcolm (Rupert Evans) um Hilfe, der das Anwesen mit Essen beliefert. Bald schweben beide in Lebensgefahr. Vorstellungen am Freitag, 13. Mai, ab 19.50 Uhr, Sonntag, 15. Mai, ab 15.50 und 19.50 Uhr sowie am Dienstag, 17. Mai, ab 19.50 Uhr. Der geilste Tag Endstation Münchener Hospiz: Der ehrgeizige Pianist Andi (Matthias Schweighöfer) leidet an einer Lungenfibrose und hat nicht mehr lange zu leben. Sein neuer Nachbar im Sterbeheim ist eine verkrachte Existenz namens Benno (Florian David Fitz), dem ein diagnostizierter Gehirntumor den Garaus zu machen droht. Anstatt tatenlos auf Gevatter Tod zu warten, überredet der vorbestrafte Benno den Leidensgenossen Andi dazu, sich durch Kredite und Finanzierungskäufe Geld zu beschaffen, das sie aufgrund ihrer geringen Lebenserwartung niemals zurückzahlen werden. Auf ihrer Flucht aus dem Hospiz zurück ins Leben wollen sie den "geilsten Tag" erleben. Vorstellungen am 20. Mai ab 19.50 Uhr, am 22. Mai ab 15.50 und 19.50 Uhr sowie am 24. Mai ab 19.50 Uhr. Spotlight Als eine Journalistin des Boston Globes in einem Artikel einen Missbrauchsfall in den Reihen der katholischen Kirche aufbereitet, der direkt in Boston geschah, weckt sie damit das Interesse des neuen Chefredakteurs Marty Baron (Liev Schreiber). Dieser ahnt, dass hinter der Geschichte mehr steckt und setzt das Spotlight-Team auf die Angelegenheit an, deren Recherche Schreckliches zutage fördert. Denn Spotlight-Chef Walter "Robby" Robinson (Michael Keaton) und seine Mitarbeiter stellen fest, dass weit mehr Priester in den Missbrauch von Kindern verwickelt sind als bislang angenommen. Doch die akribischen Ermittlungen der Journalisten werden durch das Schweigen der verängstigten Opfer und gut bezahlte Anwälte zunehmend erschwert. Vorstellungen am 27. Mai ab 19.50 Uhr, am 29. Mai ab 15.50 und 19.50 Uhr und am 31. Mai ab 19.50 Uhr. Quelle: filmstarts.de

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