Protestmarsch: Die SPD mit Marion Herzog und Metin Eser (2. v. r.) an der Spitze hat dazu aufgerufen, gegen die Ansiedlung des Logistikers Wahl & Co. am Kreuzkrug zu demonstrieren. - © Sabine Kubendorff
Protestmarsch: Die SPD mit Marion Herzog und Metin Eser (2. v. r.) an der Spitze hat dazu aufgerufen, gegen die Ansiedlung des Logistikers Wahl & Co. am Kreuzkrug zu demonstrieren. | © Sabine Kubendorff

Schloß Holte-Stukenbrock Protestmarsch gegen die Ansiedlung von Wahl & Co.

Demonstration: Dem SPD-Aufruf folgen 76 Bürger. Die Polizei begleitet sie auf dem Weg zum möglichen Gewerbegebiet am Kreuzkrug

Sabine Kubendorff

Schloß Holte-Stukenbrock. 76 Teilnehmer an dem Protestmarsch gegen die Ansiedlung des Logistikers Wahl & Co. hat Donnerstagnachmittag die Polizei gezählt, die die Demonstranten auf ihrem Weg von der Gaststätte Schniedermann zum möglichen Gewerbegebiet am Kreuzkrug schützend begleitet hat. Aus Sicherheitsgründen konnten sie nicht ausschließlich auf der gesperrten Oerlinghauser Straße marschieren, sondern mussten den Umweg über die Alte Oerlinghauser Straße nehmen. In Höhe der Autobahn hatten sie dann aber wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit der auf der Oerlinghauser Straße wartenden Autofahrer. Die SPD mit Marion Herzog und Metin Eser an der Spitze hatte zu diesem Protestmarsch aufgerufen. In einer kurzen Ansprache begründete Herzog die ablehnende Haltung ihrer Partei mit dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen, Lärm, Luftverschmutzung und Lichtimmissionen, die der 24-Stunden-Betrieb des Logistikers mit sich bringen werde. Grundsätzlich sei die SPD aber nicht gegen Gewerbe am Kreuzkrug. Das betonte die Vorsitzende in einem Gespräch vor Ort mit der Neuen Westfälischen.

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