Die Darsteller: Hendrik Diermann, Nicole Aschoff, Niklas Merz und Katharina Strieker (unten, v. l.) sowie Stefanie Sendermann, Klaus Bockholt, Maria Schröder, Sebastian Hensler mit ausgestreckten Armen, Ulrike Schönau, die an seinen Kleidern herumzupft, und Raimund Diermann (oben, v. l.) gehören zum Laienspielteam. Simon Jakobi fehlt auf dem Bild. - © Karin Prignitz
Die Darsteller: Hendrik Diermann, Nicole Aschoff, Niklas Merz und Katharina Strieker (unten, v. l.) sowie Stefanie Sendermann, Klaus Bockholt, Maria Schröder, Sebastian Hensler mit ausgestreckten Armen, Ulrike Schönau, die an seinen Kleidern herumzupft, und Raimund Diermann (oben, v. l.) gehören zum Laienspielteam. Simon Jakobi fehlt auf dem Bild. | © Karin Prignitz

Verl Verler Kolpingtheater spielt Lustspiel um ein Brautkleid

Elf Akteure proben seit Jahresbeginn für das moderne Lustspiel "Das perfekte Brautkleid". Die Premiere ist am 3. März. Insgesamt gibt es neun Aufführungen

Karin Prignitz

Verl. Wie eine Märchenprinzessin sieht sie aus, die zarte, blonde Schönheit, die über die Plakate zu schweben scheint, die auf das neue Stück des Kolpingtheaters Verl hinweisen. "Das perfekte Brautkleid", so heißt das moderne Lustspiel von Heidi Mager, das die Laienspieler derzeit einstudieren. Zu viel wollen Regisseurin Hedwig Lükewille und Helmut Arens, mit dem sie die Gesamtleitung übernommen hat, nicht vorwegnehmen. So viel aber sei bereits verraten: "Wer eine romantische Komödie mit Glück und Seligkeit erwartet", der dürfte, wie auf den Plakaten farblich bereits angedeutet, sein blaues Wunder erleben. Für das Stück, in dem eine Mutter ihrer Tochter zum vermeintlich schönsten Tag in ihrem Leben unbedingt das Hochzeitskleid nähen möchte, leider jedoch gar nicht richtig nähen kann, "haben wir uns vor allem wegen der passenden Anzahl der Mitspieler entschieden", berichtet Hedwig Lükewille. Zweiter Grund: im Lustspiel wirkt eine Familie mit zwei Söhnen mit. Die Spielschar hat mit Hendrik Diermann (17) und Niklas Merz (19) zwei junge Nachwuchsspieler in ihren Reihen. Im Dezember hatte es die ersten Leseproben gegeben, seit Anfang dieses Jahres wird auf der Bühne der Realschule Verl geprobt, und zwar zweimal pro Woche. Bereits im vergangenen Jahr war ein Freitag zu den Aufführungsterminen hinzugenommen worden. Dafür tritt das Kolpingtheater jetzt sonntags nur nachmittags auf und nicht mehr abends. "Insgesamt ist das also ein Termin weniger", erläutert Hedwig Lükewille. Ausschließen will sie eine zusätzliche Veranstaltung jedoch nicht, "falls wir restlos ausverkauft sind". Tatsächlich gehen die Karten für das Kolpingtheater Verl in der Regel weg wie warme Semmeln. Jeweils 199 Plätze können an den Aufführungstagen in der Realschule besetzt werden, und die Regisseurin kann eines ganz sicher behaupten: "So bequem wie bei uns sitzt man nirgendwo." Eine andere Möglichkeit sei, bei der Laienspielschar mitzuwirken, denn das bringe eine Menge Spaß. Christina Krengel, die von Baden-Württemberg nach Verl gezogen ist, hat sich bereits dafür entschieden. Bei ihren Recherchen nach einer Theatergruppe ist sie auf die Verler Gruppe gestoßen, hat hineingeschaut und würde demnächst gerne ebenfalls auf der Bühne stehen. Ein Beispiel, dem gerne noch mehr Theaterbegeisterte folgen dürfen. Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 17. Februar, ab 8 Uhr bei Schreibwaren Feuerborn im Edeka-Center an der Österwieher Straße. Hedwig Lükewille weist darauf hin, dass durch ein Versehen im Veranstaltungskalender der Stadt der 10. Februar angegeben ist.

realisiert durch evolver group