Trotz Wachsamkeit: Polizisten wie Patrick Böhme pflegen ein gutes Verhältnis zu den Jecken und lassen sich schminken. - © Foto: Tessa Rinkes
Trotz Wachsamkeit: Polizisten wie Patrick Böhme pflegen ein gutes Verhältnis zu den Jecken und lassen sich schminken. | © Foto: Tessa Rinkes

Schloß Holte-Stukenbrock Polizei meldet ein friedliches Fest

Wirte bemängeln weniger Gäste, obwohl mehr Besucher in Stukenbrock waren

Tessa Rinkes

Schloß Holte-Stukenbrock. Etwa 6.000 Jecken feierten in Stukenbrock friedlich Weiberfastnacht. Die Polizei meldet lediglich vier Anzeigen wegen Körperverletzungen im sogenannten Kleinstbereich. Obwohl dieses Jahr mehr Zuschauer da waren, blieb es in den Gaststätten etwas leerer als in den vergangenen Jahren. Die Inhaber der „Tor Deele", Inge Sielemannr und des Gasthofs „Zur Post", Jörg Grothaus, sagen, dass in den Gaststätten gefühlt weniger los gewesen sei als in den vergangenen Jahren. Dabei wurden 2017 mit rund 2.000 Jecken nicht mal die Hälfte der gestrigen Zahl vermeldet. Grothaus beschreibt, dass sich Saal und Festzelt erst später gefüllt haben und, dass früher Schluss gewesen sei. „Früher haben die Leute bis 5 Uhr morgens gefeiert, gestern nur bis 2 Uhr." Am Freitagmorgen wurde bereits wieder aufgeräumt. Grothaus ärgert sich über manches Benehmen der Gäste: „Zweimal waren die Toiletten verstopft, weil Gäste Gläser in die Toilette gelegt haben." Zwei Narren mussten in die Ausnüchterungszelle Die Straßenreinigung hatte dagegen mit etwas weniger Müll zu kämpfen. Der Bauhof habe seit 5 Uhr morgen die Straßen und Fußwege gereinigt, erklärt Bauhofleiter Andreas Elbracht. Gegen 8 Uhr wurden die Straßen wieder freigegeben.Die Bilanz der Polizei fällt positiv aus. Insgesamt gab es 18 Einsätze. Der überwiegende Teil wegen stark alkoholisierten Personen. Zwei Narren musste zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden, die sind aber wieder frei. Zudem wurden vier Strafanzeigen wegen Körperverletzungen aufgenommen. „Es handelt sich dabei um minimale Vergehen wie Schubsen und Hauen", erklärt die Pressesprecherin der Gütersloher Polizei, Katharina Felsch. Auch der Ordnungsdienst musste Weiberfastnacht nicht eingreifen.

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