Begrüßung: Bürgermeister Hubert Erichlandwehr wünscht den Besuchern ein paar unterhaltsame Stunden. - © CAROLIN FABISCH
Begrüßung: Bürgermeister Hubert Erichlandwehr wünscht den Besuchern ein paar unterhaltsame Stunden. | © CAROLIN FABISCH

Schloß Holte-Stukenbrock Dank an pflegende Angehörige

Stadt sagt Danke: Buntes Programm beim Vormittag für pflegende Angehörige. Bei einem unterhaltsamen Imbiss sind Gespräche über die Pflege zu Hause möglich

Carolin Fabisch

Schloß Holte-Stukenbrock. In geselliger Runde versammelten sich gestern Angehörige pflegebedürftiger Familienmitglieder in der Aula des Gymnasiums. Bereits zum achten Mal fand das Frühstück, das sich die Gäste im Rahmen eines unterhaltenden Programms schmecken ließen, statt. In den vergangenen Jahren wurde der Vormittag von Schülern der Lisa-Tetzner-Schule sowie des Gymnasiums untermalt. Für die Realschule sei es das erste Mal gewesen, die Gäste zu unterhalten. Die Zusammenstellung des Programms sei ihnen aber sehr leicht gefallen, berichtet Claudia Brhel, die stellvertretende Klassenlehrerin der 10 d. Alle hätten gerne bei dem Team aus 17 Schülern, das sich um die Bewirtung und Unterhaltung der Gäste kümmert, dabei sein wollen. Auch viele weitere Schüler aus unterschiedlichen Klassen seien an der Gestaltung des Vormittages beteiligt gewesen, erklärte Claudia Brhel. Viele Lehrer aus dem Kollegium hatten zudem ihre Unterstützung angeboten, nachdem die Anfrage von der Stadt gekommen war, die Veranstaltung zu begleiten. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hubert Erichlandwehr fand unter dem Motto "Locker vom Hocker" ein kleines sportliches Bewegungsprogramm statt. Bevor der Schulchor der Realschule ein paar Lieder vortrug, untermalten Danielle Müller und Anica Köhnke das Frühstück auf musikalische Weise am Flügel. Begleitet von der Moderation der Schülerinnen Edona und Fitora gestaltete die Tanzgruppe der Realschule unter der Leitung von Tatjana Mikus den Abschluss des Vormittages. Monika Geske, Ansprechpartnerin in der Pflegeberatung, freute sich über die 85 Gäste, die der Einladung gefolgt waren. Jedes Jahr werden 500 Einladungen verschickt und von den jeweiligen Pflegedienste verteilt, berichtete sie. Besonders wichtig sei ihr an diesem Vormittag, dass das Rahmenprogramm nicht aus Beratungsvorträgen bestehe. Es sei eine Veranstaltung mit Bürgern für Bürger.

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