Der gestürzte Traktor an der B64 blockierte den Verkehr. - © Andreas Eickhoff
Der gestürzte Traktor an der B64 blockierte den Verkehr. | © Andreas Eickhoff

Rietberg Aufprallendes Auto kippt Traktor um - Fahrer schleudert aus der Kabine

Die Straße war zwei Stunden nur einspurig befahrbar

Andreas Eickhoff

Rietberg. Vermutlich wegen der grellen, aufgehenden Sonne wurde am Dienstagmorgen ein 48-Jähriger Autofahrer so stark geblendet, dass er beim Abbiegen von der Bundesstraße 64 auf die Mastholter Straße einen entgegenkommenden Traktor übersah. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Traktor auf die Seite, der Fahrer wurde aus seiner Kabine geschleudert und schwer verletzt. Gegen 8.20 Uhr, so die Polizeibeamten an der Unfallstelle, war der Fahrer des Audi A6 Avant auf der Bundesstraße aus Richtung Lintel kommend in Richtung Schöning unterwegs. An der Mastholter Straße wollte er dann links Richtung Stadtzentrum abbiegen. Gleichzeitig war der Fahrer (61) des Traktors samt Anhänger auf der Bundesstraße in entgegengesetzter Richtung unterwegs und wollte den Kreuzungsbereich geradeaus überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, der Audi prallte gegen das linke Hinterrad der landwirtschaftlichen Maschine. Vorderachse des Schleppers riss aus der Verankerung Der Ackerschlepper kippte auf die rechte Seite, der Fahrer aus der Kabine geschleudert. Er blieb schwer verletzt auf dem Asphalt liegen. Die Deichsel des Anhängers wurde bei dem Unfall stark verbogen, die Vorderachse des Ackerschleppers aus seiner Verankerung gerissen. Nach den ersten Notrufen wurden die Löschzüge Rietberg und Mastholte alarmiert, ferner zwei Rettungswagen aus Rietberg sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Rheda-Wiedenbrück. An der Unfallstelle stellte sich dann schnell heraus, dass der Traktorfahrer entgegen der ersten Meldungen nicht eingeklemmt war. Er wurde notärztlich versorgt und anschließend ins Städtische Klinikum Gütersloh eingeliefert. Der Audifahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Verkehr etwa zwei Stunden lang von Polizeibeamten einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es kam nur zu geringen Behinderungen. Die Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn.

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