Beliebter Treffpunkt: Vor zwei Jahren wurde die Skateanlage am Torfweg eröffnet. Mit Beleuchtung wäre die Anlage auch in der dunklen Jahreszeit attraktiv. - © Birgit Vredenburg
Beliebter Treffpunkt: Vor zwei Jahren wurde die Skateanlage am Torfweg eröffnet. Mit Beleuchtung wäre die Anlage auch in der dunklen Jahreszeit attraktiv. | © Birgit Vredenburg

Rietberg Skateanlage: Stadt Rietberg ist offen für Ideen

57.275 Euro Landesmittel hat die Verwaltung für die Rampe noch nicht abgerufen

Birgit Vredenburg

Rietberg. Für die Skateanlage am Torfweg, die vor zwei Jahren eröffnet wurde, stehen noch Fördergelder in Höhe von 57.373 Euro zur Verfügung. Werner Bohnenkamp, Vorsitzender des Kuratoriums des Jugendhauses „Südtorschule", das die Anlage betreut, teilte jetzt in der Kuratoriumssitzung mit, dass der erteilte Zuwendungsbescheid Ende März 2017 ausläuft (die NW berichtete). Wilfried Dörhoff, Abteilungsleiter Jugend, Soziales und Wohnen, meinte: „Das noch vorhandene Geld muss nicht auf Gedeih und Verderb ausgegeben werden, wenn es aber gute Ideen gibt, wäre jetzt die Zeit, diese zu nennen." Bohnenkamp schlug vor, die Restmittel für eine Beleuchtungsanlage oder weitere Sitzmöglichkeiten zu verwenden, denn der Skatepark sei nach wie vor sehr beliebt. Durch Licht werde „diese sehr sinnvolle Investition" (laut Förderbescheid insgesamt 281.820 Euro) deutlich aufgewertet. Das Mitarbeiterteam der Südtorschule sieht das ebenso. „Insbesondere in der dunklen Jahreszeit wäre Licht eine tolle Sache", bekräftigte Patrick Walkenfort. Zusätzliche Sprungelemente seien indes nicht umsetzbar, weil der Park als Ganzes geplant, die Laufwege sorgfältig durchdacht seien. Die Anlage sei zwar klein, aber qualitativ hochwertig. Weitere Sitzmöglichkeiten seien ebenfalls wünschenswert, allerdings würden sie – sofern im Innern angebracht – die Sportfläche verringern. Die Frage nach einer eigenen Toilette stelle sich wegen der direkt gegenüber im Gartenschaupark vorhandenen öffentlichen WCs nicht. Auch ein eigener Stromanschluss sei aufgrund der Möglichkeiten im benachbarten Klostergarten nicht vonnöten. „Den Anschluss haben wir schon genutzt – hat wunderbar geklappt", so Walkenfort. Für eine Beleuchtungsanlage gelten, so Dörhoff, Betriebszeiten bis 20 Uhr. Dies sei bauordnungsrechtlich so festgelegt. Das Licht dürfe zudem nicht abrupt erlöschen, sondern müsse allmählich runter gefahren werden. Um Schattenwurf zu vermeiden, müsse die Anlage von zwei Seiten beleuchtet werden. Die Luxzahlen seien ebenfalls vorgegeben.

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