Das Team: (oben v. l.) Pia Ottofrickenstein, Jule Kleibaumhüter, Anne Jackstel, Sophie Ottemeier, Lena Henrichs, Jil Rohde, Betreuer Julian Kremer, Betreuer Jörg Buttgereit, (unten v. l.) Carla Hemmersmeier, Johanna Spexard, Esther Kulage, Lina Potthoff, Julia Gärtner, Jana Lodenkemper, Madita Neudorf, Julia Feldmann. - © Gymnasium Nepomucenum
Das Team: (oben v. l.) Pia Ottofrickenstein, Jule Kleibaumhüter, Anne Jackstel, Sophie Ottemeier, Lena Henrichs, Jil Rohde, Betreuer Julian Kremer, Betreuer Jörg Buttgereit, (unten v. l.) Carla Hemmersmeier, Johanna Spexard, Esther Kulage, Lina Potthoff, Julia Gärtner, Jana Lodenkemper, Madita Neudorf, Julia Feldmann. | © Gymnasium Nepomucenum

Rietberg Mädchenfußballer des Rietberger Gymnasiums räumen in Berlin ab

Sie belegen beim Turnier den achten Platz

Rietberg. Die Mädchenfußballmannschaft der Jahrgänge 2000 bis 2002 (Wettkampfklasse II) des Gymnasium Nepomucenum Rietberg (GNR) konnte sich sowohl bei den Kreismeisterschaften als auch bei den Bezirksmeisterschaften gegen zahlreiche Konkurrenzteams durchsetzen und sicherte sich so das Ticket zum Herbstfinale in Berlin. Im Bundeswettbewerb wurde nun mit 15 anderen Siegern aller Bundesländer um den Bundessieg gespielt. Die Mannschaft des GNR beendete das Finale mit Platz 8 - als beste Mannschaft aus einer "Nicht-Sportschule". Bereits vor Turnierbeginn war die Stärke der Konkurrenz mit Sportinternaten und Eliteschulen des Fußballs allen Beteiligten klar. Hoch motiviert und mit einem eigenen Fanclub reiste der zehnköpfige Kader zusammen mit den betreuenden Lehrern Jörg Buttgereit und Julian Kremer für fünf Tage nach Berlin. Am ersten Wettkampftag standen gleich drei Gruppenspiele an. Nach einer Niederlage gegen das Bundesland Hessen, vertreten durch die Eliteschule des Fußballs Wiesbaden, konnte sich die Mannschaft des GNR gleich zwei Siege in Folge erkämpfen: Mit 5:0 ein deutliches Ergebnis gegen das Saarland und ein 2:1 gegen Bremen. Im Spiel gegen Bremen zeigte die Mannschaft nach einem 0:1-Rückstand eine ausgezeichnete Moral und gewann verdient. Nun war klar: Die Mannschaft des GNR gehört in ihrer Altersklasse zu den Top 8 in Deutschland und zog ins Viertelfinale ein. Die Platzierungsspiele am zweiten Wettkampftag starteten im Viertelfinale mit einem starken Gegner aus Brandenburg - die Schülerinnenmannschaft des Sportinternats Potsdam ist identisch mit dem direkten Jugendnachwuchs von Turbine Potsdam, dem mehrmaligen Deutschen Frauen-Fußballmeister. Trotz heftiger Gegenwehr der Mannschaft vom GNR gewann Potsdam mit 3:0. Das anschließende Spiel gegen das Sportinternat Magdeburg aus Sachsen-Anhalt um die Platzierungen 5 bis 8 verlor die Mannschaft aus Rietberg leider deutlich. Klar war nun, dass es am nächsten Tag beim abschließenden Spiel um Platz 7 oder 8 ging. Den ereignisreichen Tag ließ die Mannschaft durch Erkundungen in Berlin - wie schon an den Vortagen - ausklingen: Beim Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße betrachtete das Team den ehemaligen Grenzstreifen mit Original-Mauerteilen und Wachtürmen. Das Spiel um Platz 7 gegen Hessen konnte die Rietbergerinnen trotz Kampfgeist leider nicht für sich entscheiden (1:3). Am letzten Abend stand die Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit über 4.000 Sportlerinnen und Sportlern und Ehrungen in allen Sportarten und Wettkampfklassen an. Das Programm war mit prominenten Sportlern besetzt und schloss mit einer großen Party ab.

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