Wunderschön: Die klirrende Kälte hat auch ihre faszinierenden Seiten, wie diese Eisblume beweist. - © Birgit Vredenburg
Wunderschön: Die klirrende Kälte hat auch ihre faszinierenden Seiten, wie diese Eisblume beweist. | © Birgit Vredenburg

Rietberg Arktische Temperaturen sorgen für Kältekunst

Birgit Vredenburg

Rietberg. Schneidender Ostwind, Sonne, glitzernde Schneeflocken, die leise vom blauem Himmel rieseln: Eine so trockene und klirrende Kälte wie in den vergangenen Tagen hat es über die gesamte Winterzeit nicht gegeben. Für Fotofreunde hat die fast arktische Witterung einen ganz besonderen Reiz, denn sie liefert perfekte Bedingungen für Schneeblumen und – wenn man so will – Eisraupen. Die filigranen Geschöpfe, die nur bei Minustemperaturen gedeihen, sind allerdings extrem empfindlich. Schon beim leisesten Windhauch zerspringt ihre fein verästelte Außenhaut in unzählige winzige Eiskristalle. Mit Zeit, Muße und dicken Handschuhen können kälteresistente Bastler immer neue Exemplare dieser seltenen Sinnbilder vergänglicher Schönheit schaffen. Je kälter es ist, desto schneller gefrieren die zarten Wesen.

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