Der Pick-Up fuhr auf den wagen einer Fiat-Fahrerin auf. - © Andreas Eickhoff
Der Pick-Up fuhr auf den wagen einer Fiat-Fahrerin auf. | © Andreas Eickhoff

Rietberg Fünf Verletzte bei Unfall auf Westerwieher Straße

Pick-Up fährt auf Kleinwagen auf und sorgt für folgenschwere Kettenreaktion

Andreas Eickhoff

Rietberg. Fünf Verletzte forderte am Mittwochmittag ein schwerer Unfall auf der Westerwieher Straße in Rietberg. Der Fahrer eines Pick-up erkannte zu spät, dass ein BMW-Fahrer (21) abbiegen wollte, fuhr auf einen bereits stehenden Fiat und kollidierte mit einem entgegenkommenden Suzuki. Zu dem Unfall kam es gegen 14 Uhr, als der Fahrer des silbernen 3er BMW auf der westerwieher Straße in Richtung Westerwiehe unterwegs war und dann links in die Markenstraße abbiegen wollte. Mit im Auto saß ein 20-Jähriger Beifahrer, beide Insassen wohnen in Rietberg und erlitten leichtere Verletzungen. Rechtzeitig bremsen konnte eine 51-Jährige Fiat-Fahrerin aus Lippstadt, die mit dem roten Kleinwagen hinter dem BMW fuhr. Der dem Fiat folgende Pick-up-Fahrer (43) aus Schmallenberg (Hochsauerlandkreis) erkannte die Situation zu spät un fuhr auf den Fiat auf. Der Kleinwagen wurde auf den BMW geschoben und rollte dann nach rechts von der Straße, wo er an einer Einzäunung liegen lieb. Die Fahrerin wurde schwer verletzt. Der Ford kollidierte dann noch mit dem BMW und einem entgegenkommenden Suzuki, die Fahrerin (37) und ihr Sohn auf dem Beifahrersitz kamen ebenfalls mit leichteren Verletzungen davon. Westerwieher Straße für zwei Stunden gesperrt Nach dem Notruf wurden die beiden Rietberger Retttungswagen und je einer aus Verl und Rheda-Wiedenbrück alarmiert, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser nach Lippstadt und Gütersloh transportiert. Später wurde von der Kreisleitstelle in Gütersloh noch der Löschzug Rietberg alarmiert, der rückte mit drei Fahrzeugen und mehr als einem dutzend Feuerwehrleuten aus um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen. Die Polizei sperrte die Westerwieher Straße für etwa zwei Stunden. Alle vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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