Die eingelagerten Wintervorräte an Heu und Stroh fachen die Flammen immer wieder an. - © FOTO: ANDREAS EICKHOFF
Die eingelagerten Wintervorräte an Heu und Stroh fachen die Flammen immer wieder an. | © FOTO: ANDREAS EICKHOFF

Rheda-Wiedenbrück Brand in Rheda-WiedenbrücK

Löscharbeiten dauern bis in die Abendstunden

Rheda-Wiedenbrück (ei). Ein helles Flammenmeer wies den Einsatzkräften am Samstagmorgen den Weg, nachdem der Notruf kurz nach 6 Uhr die Feuerwehr erreicht und die Löschzüge Rheda und Wiedenbrück alarmiert worden waren. Auf einem Hof in der Nähe des Aurea-Parks war eine Scheune in Brand geraten.

Die Flammen haben sich auch auf eine Werkstatt und das angrenzende Wohngebäude ausgeweitet. Vor allem die eingelagerten Strohvorräte brannten förmlich "wie Zunder" und gaben dem Feuer reichlich Nahrung. Die Besitzerin versuchte derweil die zahlreichen Pferde aus den Stallungen zu führen und zu beruhigen und wurde dabei von zahlreichen Feuerwehrleuten unterstützt.

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Rund 200 Einstazkräfte sind vor Ort. Die Rheda-Wiedenbrücker Feuerwehr ist aktuell mit vier Löschzügen vor Ort – aus Stromberg und Oelde gibt es weitere Unterstützung. Trotz des neu gebauten Industriegebietes "Aurea" in der Nachbarschaft erschwerte immer wieder Wassermangel die Löscharbeiten.

Mehr als 70 Pferde befanden sich in der Scheune - fünf Pferde mussten durch einen Tierarzt vor Ort versorgt werden. Bei dem Rettungsversuch verletzten sich zwei Anwohner leicht.

Das Wohnhaus wurde zwar durch die Flammen erheblich beschädigt, konnte aber Dank des massiven Feuerwehreinsatzes gehalten werden. An der Brandstelle machten sich auch Bürgermeister Theo Mettenborg und Ordnungsamtsleiter Heinz Bremehr ein Bild des Geschehens. Der Bürgermeister sagte den Betroffenen unbürokratische Hilfe zu. Die Pferde wurden auf Höfe in der Nachbarschaft verteilt.

Angaben zur Brandursache und zum Gesamtsachschaden können noch nicht gegeben werden, da die Ermittlungen zur Zeit noch andauern.

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