Rheda-Wiedenbrück Fotosteine zeigen Weg für digitale Stadtführung

Auch Stadtteil Rheda soll eine Besichtigung per Smartphone bekommen

Rheda-Wiedenbrück. In Wiedenbrück werden den Besuchern Steine in den Weg gelegt – und das mit voller Absicht. Die Betonsteine weisen darauf hin, dass von dem jeweiligen Punkt aus mit dem Smartphone oder Tablet das benachbarte Gebäude gescannt werden kann, um etwas über den historischen Stadtkern zu erfahren. Eine solche App ist laut Angaben der Stadt jetzt sogar für Rheda in Arbeit. Die bestehende Wiedenbrücker Version bietet bereits jetzt an 23 Objekten – von der Aegidius-Kirche bis zum Zwingerturm – Bilder, Informationen und in vielen Fällen auch Animationen. So erzählt etwa ein mittelalterlicher Kaufmann virtuell vor dem historischen Rathaus von der Geschichte des Gebäudes. Die individuell gestaltbare Stadtführung richtet sich ebenso an Touristen wie an Rheda-Wiedenbrücker, die ihre Stadt noch besser kennenlernen wollen. Der Nutzer bestimmt die Reihenfolge und ruft sich die Informationen ab, die er gerade benötigt. Damit ist die App eine Ergänzung zu den gut besuchten Stadtführungen. Neuland-Medien, Flora Westfalica und die Stadtverwaltung haben die Führung erstellt. Das Betonwerk Lintel liefert die jetzt verlegten Steine mit dem Fotoaufdruck. Die „Stadtführung Rheda-Wiedenbrück" und die für ein jüngeres Publikum in Abwandlung produzierte Jugendführung für Wiedenbrück sind im AppStore (Apple) und im PlayStore (Android) kostenlos erhältlich. Die Anwendung der neuen Technik setzt ein Smartphone der neueren Generation voraus.

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