Stuntfrau und Model: Miriam Höller. - © picture alliance / dpa
Stuntfrau und Model: Miriam Höller. | © picture alliance / dpa

Rheda-Wiedenbrück EX-GNTM-Kandidatin Miriam Höller bei der Sportabzeichen-Tour in Rheda-Wiedenbrück

Auch drei prominente Sportler sind als Coaches dabei

Melanie Wigger
Richard Zelenka

Rheda-Wiedenbrück. Die Menschen in Rheda-Wiedenbrück haben seit den Gartenschauzeiten eine innige Verbindung zu ihrer Flora Westfalica. „Es ist die gute Stube unserer Stadt", formulierte es gestern der 1. Beigeordnete Dr. Georg Robra im Reethus bei der Vorstellung eines Projektes, das die grüne Oase noch weiter aufwerten soll. Im Blickpunkt steht hier die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die am Freitag, 23. Juni, auf Einladung von Flora Westfalica GmbH und Stadtsportverband in der Emsstadt einen eintägigen Stopp einlegt. Start ist am 4. Juni in Berlin, bis zum 22. September sind insgesamt zehn Stationen in ganz Deutschland geplant. Prominente Coaches Das besondere Bonbon: Zu allen Tourstopps entsenden die Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens prominente Coaches. Sie helfen allen, die die Herausforderung des Deutsches Sportabzeichens annehmen. Die Profis geben allen Interessenten Tipps und Tricks für mehr Fitness und Gesundheit. Für die Sparkassen-Finanzgruppe begleitet der ehemalige Weltklasse-Stabhochspringer Danny Ecker, kinder+Sport schickt den Gewinner der Olympischen Silbermedaille im Zehnkampf von Atlanta 1996 Frank Busemann auf die Reise und für Ernsting’s family ist Stuntfrau, Model und Moderatorin Miriam Höller als Botschafterin am Start. Die ehemalige Kandidatin der Castingshow Germanys Next Topmodel macht momentan Schlagzeilen, nachdem sie im Interview mit dem Pro-Sieben-Magazin "red" über ihren doppelten Schicksalsschlag berichtete: Im vergangenen Jahr brach sich die Stuntfrau bei der Arbeit zunächst beide Beine. Kurz darauf verunglückte ihr Lebensgefährte bei einem Hubschrauberabsturz. Nun kehrt sie zurück in die Öffentlichkeit - unter anderem auch in Rheda-Wiedenbrück. Die Details des sportlichen Events mit Spaßfaktor erläuterten gestern führende Repräsentanten von Stadt, Flora und Kreisportbund (KSB). Mit am Tisch saßen unter anderem auch der Kreisportbund-Vorsitzender Hans Feuß sowie Johannes Hüser, Vorstand der Sparkasse Wiedenbrück, dessen Geldinstitut seit vielen Jahren großzügig vor allem sportliche Aktivitäten im ehrenamtlichen Bereich unterstützt. Hüser selbst ist begeisterter Hobbyläufer, der fast täglich in aller Herrgottsfrühe durch die Flora joggt. „Bei schönem Wetter wie heute ist das ein Genuss", schwärmte der Sparkassenchef. Klar, dass sich die Sparkasse auch diesmal nicht lumpen lässt, wenn es darum geht, den Breitensport zu fördern. Wilhelm Habighorst, der beim KSB als Sportabzeichenobmann fungiert, zeigte sich zuversichtlich, dass das Sportfest im Park für eine tolle Atmosphäre sorgen wird. Er sei erfreut, dass bereits mehr als 1.500 Schüler aus neun Schulen ihre Teilnahme zugesagt hätten, die von 8 bis 14 Uhr unter dem Motto „Wie fit ist Eure Schule?" ihr Sportabzeichen ablegen werden. Er erinnerte daran, dass die Sportabzeichenaktion in Deutschland bereits eine 104-jährige Tradition habe. Der Kreis belege seit Jahren hinter Coesfeld landesweit den zweiten Platz. „Wir hoffen, dass der Tourstopp uns endlich zum ersten Platz verhelfen wird", so Habighorst. „Neuer Schub 
für das
 Sportabzeichen" Dirk Engelhard vom Landessportbund (LSB) sagte: „Der generationsübergreifende Ansatz macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus". Er setzt darauf, dass der Tourstopp an der Ems der Sportabzeichenaktion, die vor allem im schulischen Bereich leicht schwächelt, einen neuen Schub verleiht. Zu den Programmpunkten mit dem größten Spaßaktor dürfte die Bürgermeisterwette gehören, die um 15 Uhr angepfiffen wird. Fünf Stadtoberhäupter aus dem Kreis Gütersloh werden sich in verschiedenen Disziplinen messen, die – ebenso wie das Sportabzeichen – viel Kondition, Kraft, Koordination und Ausdauer erfordern. Für Rheda-Wiedenbrück ist Theo Mettenborg am Start. Georg Robra: „Wir schicken unseren besten Mann ins Rennen. Denn schließlich haben wir einen sportlichen Bürgermeister.".

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