„Bis nächste Woche, Jack": Colin verabschiedet sich mit einer Streicheleinheit von dem achtjährigen Havaneser. Der ist offensichtlich müde nach der getanen Arbeit. - © Marion Pokorra-Brockschmidt
„Bis nächste Woche, Jack": Colin verabschiedet sich mit einer Streicheleinheit von dem achtjährigen Havaneser. Der ist offensichtlich müde nach der getanen Arbeit. | © Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück Warum ein Therapiehund wöchentlich Grundschüler besucht

Jack soll nicht nur eine positive Lernatmosphäre schaffen

Rheda-Wiedenbrück. Jack ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Entspannt ruht seine Schnauze auf den Vorderpfoten, blinzelt er höchstens ein bisschen, als zehn Jungen und Mädchen den Raum betreten. Die Erstklässler sind aber auch sehr leise, haben so wie Jacks Frauchen Christa Peitzmeier den Zeigefinger auf die Lippen gelegt und schleichen zu ihren Plätzen im Stuhlkreis. Einmal pro Woche kommt Jack seit August in die Wenneberschule. Der Havaneser ist ein Therapiehund. "Tiere sind Türöffner. Unser Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen", erklärt Peitzmeier das Ziel ihrer Arbeit mit den Erstklässlern und bei der der Hund ein Medium sei. Nach der Begrüßung von Hund und Frauchen mit ruhigem Sprechen der Tageszeit und der Namen geht es an das erste Spiel. "Wer möchte Jack etwas Nettes ins Ohr flüstern?" Sofort schießen Hände in die Höhe. Colin darf zu dem Hund gehen...

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