Rheda-Wiedenbrück AfD-Machtkampf eskaliert bei Parteitag in OWL

NRW-Landeschef Pretzell steht nach Vorwürfen wegen Tricks bei internen Wahlen unter Druck. Das könnte Folgen für die Bundespartei haben

Rheda-Wiedenbrück. Die Enthüllungen über angebliche Mauscheleien in Whatsapp-Gruppen und Rechtsverstöße bei der Aufstellung der Landesliste zur Landtagswahl haben in der Alternative für Deutschland (AfD) erhebliche Unruhe ausgelöst. Auf der dritten Landeswahlversammlung der Partei in Rheda-Wiedenbrück diskutierten die Delegierten deswegen sogar ein Handyverbot und erneut den Ausschluss der Presse. Beide Anträge scheiterten, dennoch kam es zum heftigen Schlagabtausch. Im Mittelpunkt der Anfeindungen stand NRW-Sprecher Marcus Pretzell (ehemals Bielefeld). Zuvor hatte Pretzell Bezirks- und Kreisvorsitzende zu einem Krisentreffen nach Essen eingeladen. Offenbar wurde dort eine Konsensliste für die Landtagswahl vorgeschlagen. Ein Teil der Delegierten zweifelte die Rechtmäßigkeit der laufenden Kandidatenkür an und wollte das Wahlverfahren neu aufrollen...

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