Ein Hauch von rosa und weiß: Mit Frühlingsblühern wie diesen Primeln werden rund 85 Aussteller das A2 Forum am Wochenende in eine Gartenwelt verwandeln. - © Event Creators
Ein Hauch von rosa und weiß: Mit Frühlingsblühern wie diesen Primeln werden rund 85 Aussteller das A2 Forum am Wochenende in eine Gartenwelt verwandeln. | © Event Creators

Rheda-Wiedenbrück Die Messe "Gartenträume" kehrt in die Region zurück

A2 Forum: Die Veranstalter rechnen mit 20.000 Besuchern

Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück. Das Erdgeschoss des A2 Forum soll sich in eine große Gartenwelt verwandeln. Das versprechen die Veranstalter der Messe "Gartenträume", die nach einer zehnjährigen Pause am Wochenende zurück nach Rheda-Wiedenbrück kommt. "Wir freuen uns sehr und dürfen sogar einige Aussteller der ersten Minute begrüßen", informiert Jessica Wagner, Pressesprecherin von "Event Creators". Die lange Abwesenheit der Messe erklärt sie auf Nachfrage damit, dass es seit der Veranstaltung 2008 vor Ort bundesweit Nachfragen von Garten- und Landschaftsbauverbänden gegeben habe, dem Veranstalter neue Regionen und Locations entgegen gekommen seien. "Und wir hatten so die Möglichkeit, die Plattform für die grüne Branche (weiter-) zu entwickeln." Außerdem habe es im A2 Forum nach den Gartenträumen eine andere Veranstaltung im Bereich Garten und Lifestyle gegen. Doch habe "Event Creators" die Stadt mit "vielen passionierten Gartenliebhabern nie aus den Augen verloren". 2017 sei man mit Jörg Begemann, Geschäftsführer A2 Forum, wieder ins Gespräch gekommen "und konnte terminlich noch eine Lücke finden", sagt Wagner. Sie verspricht vom 16. bis 18. Februar, dass "traumhafte Modellgärten" Ideen zum Wohnen und Wohlfühlen inmitten der Natur zeigen. Rund 85 Aussteller bieten Inspirationen und neueste Gartentrends und -technik sowie Outdoor-Möbel, Pflanzen und Experten-Tipps, ausgefallene Gestaltungsideen und Dekorationen. "Die Gartenträume laden ein, die Natur zu erleben - im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon." Wagner rechnet mit 20.000 Messebesuchern. Denen offerieren Garten- und Landschaftsbaubetriebe ihr Können. Eine Anlage mit verschiedenen Themenbereichen zeige beispielsweise, wie man einen Sichtschutz mit immergrünen Pflanzen anlege. Ein modernes Wasserspiel, fließend oder stehend, bereichere das Gartenleben. Präsentiert würden Einsatzmöglichkeiten für jeden Gartentyp. Auch das Thema Beleuchtung spiele eine wichtige Rolle. "Denn statt den Garten im Dunkeln verschwinden zu lassen, bleibt er mit schönen Leuchten auch am Abend nutzbar." Mit intelligenter Gartentechnik halte zudem die Digitalisierung im Garten Einzug und lasse die Illuminierung durch Vernetzung von außen einsehen und steuern. Ein Trend bleibe das Hochbeet. Es verschönere nicht nur jeden Garten, es sei dank seiner Höhe auch besonders bequem zu pflegen. Ein weiterer Trend sei "Wellness im eigenen Garten" mit Außensaunen oder - wem diese allein nicht ausreicht - auch mit Pool und Whirlpool. Viele Gartenliebhaber mögen es nachhaltig und regional, so Wagner. Ihnen gehe es um einen Lebensraum für Menschen und Tiere. Auch dafür würde Gartenträume viele Ideen liefern. Dazu gebe es eine große Auswahl an Frühlingsblühern, Stauden, Bonsais, Formgehölzen, Blumenzwiebeln und Sämereien, die Lust auf die neue Saison machten. Als einen Ort der Ruhe und Entspannung im Messegeschehen gibt es einen Treff, der mit Sitz- und Entspannungsmöglichkeiten ausgestattet ist. Er biete mit einer Leseecke mit Büchern und Magazinen aus dem Grün- und Gartenbereich Inspirationen. "Hier laden Experten aus der grünen Branche an allen drei Tagen zu Vorträgen mit Informationen ein", informiert Wagner. Die Fachleute gäben Tipps, böten Aktionen und lüden zu Workshops zum Mitmachen ein und stünden den Besuchern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite. Die Gartenträume-Messe informiert deutschlandweit seit mehr als 20 Jahren über Trends für Garten, Terrasse und Balkon. An inzwischen elf Standorten "begeistert die Messe Gartenfreunde deutschlandweit und bietet auch in Rheda-Wiedenbrück Erlebnisse mit dem gewissen grünen Etwas", so Wagner.

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