Die Feuerwehr musste gefrierendes Spritzwasser abstreuen. - © Andreas Eickhoff
Die Feuerwehr musste gefrierendes Spritzwasser abstreuen. | © Andreas Eickhoff

Rheda-Wiedenbrück Brand in Wohnheim in Rheda-Wiedenbrück

Beim Ausbruch des Brandes befanden sich 25 Personen im Gebäude

Andreas Eickhoff

Ein Brand in einem Wohnheim der Diakonischen Stiftung Ummeln an der Georgstraße hat am Donnerstag zu einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Sieben Menschen mussten vor Ort notärztlich behandelt werden, eine wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Gegen 11 Uhr war, nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Christian Dresmann, bestimmungsgemäß die Brandmeldeanlage der Einrichtung bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh aufgelaufen. Den Vorgaben entsprechend wurden Polizei sowie der Löschzug Wiedenbrück zu dem betroffenen Objekt gerufen. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass im Dachgeschoss eine Textildecke auf einem Herd in Brand geraten war. Für den Löschzug Wiedenbrück wurde Großalarm ausgelöst, zusätzlich der Löschzug Rheda mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug alarmiert. Insgesamt hielten sich zu der Zeit 25 Bewohner und Betreuer in dem Gebäude auf. Mehrere Personen hatten Brandgeruch inhaliert Da offenbar mehrere Personen den Brandrauch inhaliert hatten, wurde auch für den Rettungsdienst Großalarm ausgelöst. Neben dem Notarzteinsatzfahrzeug aus der Doppelstadt sowie einem Rettungswagen aus Rietberg, die routinemäßig in der Anfangsphase mitalarmiert worden waren, wurden Rettungsmittel für die Betreuung und Behandlung von bis zu zehn Verletzten/Betroffenen an die Einsatzstelle entsandt. Unter Leitung des stellv. Stadtbrandinspektors Wolfgang Pollmeier rüsteten sich insgesamt acht der insgesamt 40 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, löschten das Feuer im Dachgeschoss und durchsuchten die einzelnen Zimmer der Wohnanlage nach weiteren Verletzten. Nach der rettungsdienstlichen Behandlung wurde schließlich eine Person in das Elisabeth-Hospital Gütersloh eingeliefert, die inzwischen aber wieder entlassen werden konnte. Alle übrigen konnten vor Ort entlassen werden und später wieder in ihre Räume zurückkehren. Einsatzkräfte kämpfen mit Rost und Frost Besonders viel Arbeit machte den Einsatzkräften ein Absperrpfosten auf der Druffelstraße, der die Durchfahrt zwischen Heidbrinkstraße und Georgstraße verhindern soll. Die Mechanik war offenbar eingerostet, mehrere Feuerwehrleute und andere Helfer waren längere Zeit damit beschäftigt, den viereckigen Pfosten aus der Verankerung zu ziehen. Ferner mussten die Feuerwehrleute auf der Straße noch gefrierendes Löschwasser abstreuen. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.  

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