Rheda-Wiedenbrück Wochenmarkt und Weiberfastnacht: Was Sie über die Karnevalstage wissen sollten

Straßenkarneval: Ab Donnerstag regieren die Karnevalisten in Rheda-Wiedenbrück. Doch zu dem Treiben gibt es auch eine Alternative

Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück. Nach den närrischen Feten in den Sälen, geht es nun auf die Straßen – und ins Zelt. Ab Weiberfastnacht herrscht auch in Rheda-Wiedenbrück teils Ausnahmezustand, dann ist Karneval. Und dazu wird einiges geboten – auch eine Neuerung. Zumeist im Festzelt auf der Schanze wird allen Feierwütigen ein Programm geboten, das das Rosenmontagskomitee mit dem Unternehmen Noa-Entertainment organisiert hat. Weiberfastnacht Als knackige Typen unterhält das RWU-Männerballett die Altweiber am Donnerstag, 8. Februar, ab 18 Uhr. Außerdem werden unter dem Titel „Jecke Stimmen – Jecken singen" kölsche und westfälische Lieder angestimmt, zum Einstimmen und zum Schunkeln. Der Eintritt kostet 7 Euro. Kinderkarneval Der närrische Nachwuchs soll am Freitag, 9. Februar, ab 15 Uhr auf seine Kosten kommen. Geboten wird ein buntes Programm mit Musik, Spiel und Spaß. Den bringt auch Herr Jeminé auf die Bühne mit einer Show zum Lachen, Staunen und Genießen. Der Eintritt ist kostenfrei. Jugendparty „Karneval 4Teens" heißt am Freitag, 9. Februar, von 18 bis 22 Uhr. Willkommen zu fetten Beats und angesagten Partysongs sind 12- bis 18-Jährige, die eingeladen sind zu guter Stimmung ohne Alkohol. Für Laune sorgt auch Philipp Göhring, bekannt aus dem TV-Format „Dein Song", mit seiner Band „Phätte Zeiten". Der Eintritt kostet 5 Euro. Wochenmarkt Zum geselligen Karnevalstreiben lädt der Wiedenbrücker Carnevalsverein (WCV) Grüne Funken auf den Marktplatz am Samstag, 10. Februar, ein. Ab 10.33 Uhr wird auf dem „Närrischen Wochenmarkt" getanzt und geschwoft, gibt es schmissige Gardetänze und tolle Showtänze zu sehen – von Aktiven des Wiedenbrücker Karnevalisten und der Karnevalsgesellschaft (KG) Helü. Erwartet werden auch das Stadt- und das Kinderprinzenpaar. Folkabilly Eine Pause im närrischen Treiben gibt es im Festzelt am Samstag, 10. Februar. Musik gibt es trotzdem, und zwar ab 20 Uhr Rockabilly der 1950er Jahre sowie Irish Folk. Auftreten werden vier Bands: Jamie Clarke’s Perfect, Eddy & the Backfires, Glengar sowie Folsom Prisoners. Dazu gibt es noch eine Burlesque-Show mit „Frau Pepper", die Tanz, Gesang und Erotik, so der Veranstalter, bietet. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 12 Euro (The Dublin Road – Irish Pub, Marienstraße 19, und www.noa-entertainment.de) und an der Abendkasse 15 Euro. Schlüsselübergabe Nicht die Altweiber stürmen an Weiberfachnacht das Rathaus in Rheda-Wiedenbrück; der Bürgermeister übergibt den Schlüssel an die Narren. Dazu laden das Rosenmontagskomitee und die Karnevalsvereine am Sonntag, 11. Februar, um 16.11 Uhr ein. Erwartet wird auch Stadtprinzenpaar Reinhold I. und Martina I. Belmann. Begleitet wird die Schlüsselübergabe von einem bunten Bühnenprogramm. Der Eintritt ist für alle karnevalsbegeisterten Jecken natürlich frei. Rosenmontagszug Tausende Besucher werden erwartet, wenn sich am Rosenmontag, 12. Februar, der närrische Lindwurm durch die Stadt schlängelt. Die Fußgruppen, Musiker und Wagen stellen sich ab 11 Uhr an der Ringstraße zwischen Feldhüserweg und Oelder Straße auf. Sie starten um 12.45 Uhr zum Doktorplatz und über die Hauptstraße nach Wiedenbrück. Dort geht der Rosenmontagszug über die Wasserstraße zum Festzelt – so wie in den vergangenen zwei Jahren. Erstmals gibt es testweise einen Familienplatz an der Ecke Lange Straße /Rektoratsstraße. Dort gilt ein freiwilliger Verzicht auf Alkohol und Nikotin, so Guido Lütkewitte, Vorsitzender des Rosenmontagskomitees, das die Idee des Jugendamtes gerne unterstützt. Dort sollen auch eine Losbude und ein Waffelstand aufgebaut werden. „Läuft das gut, dann können wir uns das in naher Zukunft auch für den Parkplatz an der Kreuzkirche und eventuell am Stellplatz hinter dem Rathaus vorstellen", sagt Lütkewitte. Karnevalsdisco Nach dem Rosenmontagszug wird traditionell in den Kneipen gefeiert. Im Festzelt wird eine „finale und ultimative Karnevalsdisco" angeboten. Der Eintritt kostet 8 Euro.

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