Polizeibilanz Pollhans 2016

Gütersloh (ots) - Schloß Holte-Stukenbrock. (KS) Beim Pollhansfest
in Schloß Holte (15.10. - 17.10.) war wie in den Jahren zuvor ein größeres Aufgebot an Polizeikräften erforderlich, um das Fest adäquat betreuen zu können. An allen drei Tagen waren jeweils rund 30 Beamte der Kreispolizeibehörde Gütersloh vor Ort im Einsatz, um die Sicherheit der Betreiber und Besucher zu gewährleisten.

Gleichwohl ereigneten sich auch diesmal eine Vielzahl von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, bei denen die Polizeibeamten einschreiten mussten.

Ohne ins Detail zugehen, sieht die Bilanz der polizeilichen Maßnahmen wie folgt aus:

Die schwerwiegendste Straftat ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 02.40 Uhr, als ein 22-jähriger Zuwanderer aus Eritrea von zwei unbekannten Tätern verbal beleidigt und später auch (vermutlich) mit Pfefferspray besprüht wurde. Der 22-Jährige musste ärztlich behandelt werden, die beiden Täter flüchteten. Der Staatsschutz wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

Des Weiteren wurden am Samstag (15.10.) von den eingesetzten Polizeibeamten achtzehn Strafanzeigen geschrieben, die sich wie folgt aufteilen: fünf Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, drei Diebstahlsanzeigen, drei Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung, und jeweils eine Anzeige wegen Bedrohung, Nötigung, Beleidigung, häuslicher Gewalt und Widerstandes gegen Polizeibeamte.

Sechs randalierende und unter Alkoholeinfluss stehende Personen wurden in Gewahrsam genommen. Es wurden insgesamt 27 Platzverweise ausgesprochen, um aufkeimende Schlägereien und Rangeleien im Vorfeld zu unterbinden.

Rund um den Veranstaltungsbereich kam es gegen Abend zu Verkehrsbehinderungen durch verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge. Mehrere Pkw mussten abgeschleppt werden.

Am Sonntag (16.10.) fertigten die Beamten sieben Strafanzeigen, davon zwei wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und jeweils eine Anzeige wegen Körperverletzung, Diebstahls, Sachbeschädigung, Betruges sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, gegen acht Besucher erteilten die Beamten Platzverweise. Am späten Abend verebbte der Besucherstrom zusehends und gegen 02.45 Uhr befanden sich keine Besucher mehr auf dem Festplatz.

Am Montag (17.10.) verzeichneten die Beamten einen relativ ruhigen Verlauf des Festes. Es gab insgesamt lediglich vierzehn Polizeieinsätze, bei denen zwei Personen in Gewahrsam genommen und acht Platzverweise erteilt wurden. Die Beamten mussten vier Strafanzeigen (2x Körperverletzung und 2x Sachbeschädigung) fertigen.
Aus polizeilicher Sicht lässt sich das diesjährige Pollhansfest wie folgt zusammenfassen: Wie bislang in fast jedem Jahr war der Samstag sehr einsatz- und kräfteintensiv. Am Sonntag und Montag blieb die Einsatzlage dem Anlass entsprechend "normal" und verlief ähnlich ruhig wie in den Vorjahren ab.

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