Der weiße Transporter war nicht mehr fahrtüchtig. - © andreas eickhoff
Der weiße Transporter war nicht mehr fahrtüchtig. | © andreas eickhoff

Langenberg Sperrung der B 55 nach schwerem Unfall bei Langenberg

Der Notarzt musste sich gleich um sieben Betroffene kümmern

Andreas Eickhoff

Langenberg. Schneller hätte die rettungsdienstliche Versorgung nach einem schweren Unfall nicht sein können: Als kurz nach dem Crash auf der B 55 das Rheda-Wiedenbrücker Notarzteinsatzfahrzeug die Unfallstelle passierte, kümmerte sich die Besatzung gleich um sieben Betroffene. Zwei, der Fahrer eines Transits und der eines Passats, wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Um 16.45 Uhr war es zu dem Unfall gekommen, als vermutlich der 41-jährige Fahrer eines VW Passat, der Richtung Rheda-Wiedenbrück unterwegs war, kurz vor der Brauerei von der B 55 rechts auf ein Grundstück abbiegen wollte. Der Fahrer eines folgenden Ford Transit erkannte das offenbar zu spät und fuhr auf. Der Transporter schleuderte in den Gegenverkehr und stieß mit einem Hängerzug zusammen, dessen Fahrer noch nach links ausweichen wollte, um das zu verhindern. Der Transporter prallte noch gegen einen ursprünglich hinter ihm fahrenden Opel Insignia, dessen Fahrer bereits gebremst hatte. Der Lastwagen blieb auf dem Grünstreifen stehen. Er wurde später samt Anhänger abgeschleppt. Nachdem sich die Besatzung des Notarzteinsatzfahrzeuges einen Überblick verschafft hatte, wurden je zwei Rettungswagen aus Rietberg und Rheda-Wiedenbrück alarmiert. Der Löschzug Langenberg streute auslaufende Betriebsstoffe ab und reinigte die Straße. Die B 55 wurde zunächst voll gesperrt. Nach etwa 30 Minuten konnte der Verkehr einspurig die Unfallstelle passieren. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 35.000 Euro.

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