Die Ausbilder Michael Sellemerten, Matthias Hillemeyer, Johannes Nutsch und Markus Brock mit einigen der Kandidaten, die sich dem Ausfallverfahren zur Ausbildung als Notfallsanitäter in Kreis Gütersloh gestellt haben. Bürgermeister Marco Diethelm, rechts, zeigt sich beeindruckt vom Einsatz der jungen Leute.
Die Ausbilder Michael Sellemerten, Matthias Hillemeyer, Johannes Nutsch und Markus Brock mit einigen der Kandidaten, die sich dem Ausfallverfahren zur Ausbildung als Notfallsanitäter in Kreis Gütersloh gestellt haben. Bürgermeister Marco Diethelm, rechts, zeigt sich beeindruckt vom Einsatz der jungen Leute.

Herzebrock-Clarholz Dieses Gebäude wird bei der Ausbildung von Notfallsanitätern genutzt

Herzebrock-Clarholz. Wo sonst Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Anträge stellen, Bescheinigungen einholen und Formulare ausfüllen, waren kürzlich Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildungsplätze 2018 zum Notfallsanitäter des Kreises Gütersloh unterwegs. Defibrillator aus dem Rettungswagen geholt, Notfall-Rucksack auf den Rücken, quer über den Parkplatz gerannt und ab durchs Treppenhaus. Zeit gestoppt: rund eine Minute plus minus. So lange braucht man mindestens bis in die oberste Etage des Rathauses in Herzebrock-Clarholz. Schwer beladen und im Dauerlauf. Zuvor mussten bereits Stationen in der Hans-Joachim-Brandenburg-Sporthalle bzw. im anliegenden Waldgebiet "Putz" absolviert werden. Gern haben wir dem Kreis das Rathaus Herzebrock-Clarholz als Testgelände im Rahmen des Auswahlverfahrens zur Verfügung gestellt, sagt Bürgermeister Marco Diethelm. "Jeder von uns kann mal in die akute Situation geraten, gerettet werden zu müssen. Da ist es gut zu wissen, dass die späteren Einsatzkräfte nicht nur theoretisch bestens Bescheid wissen, sondern auch körperlich fit sind", so Diethelm, der selbst hin und wieder als "mobiler Retter" im Einsatz ist.

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