Die Polizei dürfte sich über die Anteilnahme der anderen Autofahrer gefreut haben. - © Andreas Eickhoff
Die Polizei dürfte sich über die Anteilnahme der anderen Autofahrer gefreut haben. | © Andreas Eickhoff

Polizei hält Auto nach Fahrt durch Rettungsgasse an und bekommt Applaus

Ulrich Geisler

Herzebrock-Clarholz. Lauter Beifall brandete auf, als Polizisten einen 38-jährigen Audi-Fahrer aus Soest an der Unfallstelle anhielten. Der Mann war als einziger Verkehrsteilnehmer unangenehm aufgefallen, weil er sich nicht an der Bildung einer Rettungsgasse beteiligte – sondern lieber hinter dem Rettungswagen herfuhr. Seine Personalien wurde festgestellt und ein Verfahren wurde eingeleitet. Zuvor hatten sich auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock-Clarholz drei Verkehrsunfälle ereignet, bei denen 15 Personen verletzt wurden und acht Fahrzeuge beteiligt waren – darunter ein 32-jähriger Lexus-Fahrer aus Minden. Nach dem ersten Unfall auf regennasser Fahrbahn blockierten zwei Fahrzeuge die A2. In dem durch diesen Verkehrsunfall entstandenen Stau ereignete sich unmittelbar darauf ein schwerer Verkehrsunfall bei dem elf Personen leicht verletzt wurden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu vier Kilometer Länge. Noch bevor sich dieser auflösen konnte, kam es am Stauende Stunden später zu einem weiteren Verkehrsunfall. An diesem war der Mindener beteiligt - er stand dem Vernehmen nach am Stauende. Er wurde leicht, sein Beifahrer schwer verletzt.

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