Ein schwer beladener Lkw war auf einen Smart aufgefahren. - © Andreas Eickhoff
Ein schwer beladener Lkw war auf einen Smart aufgefahren. | © Andreas Eickhoff

Herzebrock-Clarholz/Schloß Holte-Stukenbrock Unfall auf der B64: 31-jähriger Smartfahrer schwer verletzt

Ein schwer beladener Lkw ist am Vormittag gegen einen Smart gefahren, eine Kettenreaktion beschädigte weitere Autos

Andreas Eickhoff

Herzebrock-Clarholz. Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagmorgen ist am Vormittag um 8 Uhr ein 31-jähriger Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock verletzt worden. Ein mit mehr als 20 Tonnen Stahl beladener Lkw war auf einen Smart geprallt. Nach ersten Informationen der Polizei hatte sich auf der Clarholzer Straße, Fahrtrichtung Beelen, bereits eine längere Fahrzeugschlange vor der Kreuzung mit der Gildestraße, gebildet. Der 51-jährige Fahrer, des in Tschechien zugelassenen Lkws, der aus Rheda kam, erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den Smart auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Smart gegen einen vor ihm stehenden Hyundai geschoben, der auf einen Mercedes geschoben wurde. Der Hyundai schleuderte anschließend nach rechts in den Graben. Ersthelfer versuchten den Smartfahrer zu befreien Der 53-jährige Paderborner, der den Hyundai fuhr, konnte noch aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen, Ersthelfer versucht die Tür des Smart zu öffnen, doch diese klemmte zunächst. Nach Eintreffen der Löschzüge, konnte der verletzte Mann schnell aus dem Fahrzeug befreit werden. Technisches Equipment sei nicht erforderlich gewesen, so Einsatzleiter Heinz Börger. Notärzte aus Gütersloh und Oelde rückten an. Außerdem Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück und Oelde. Der schwerstverletzte Smartfahrer wurde zunächst an der Unfallstelle behandelt und anschließend in eine Bielefelder Spezialklinik eingeliefert. Der Fahrer des Hyundai wurde nach einer ersten Untersuchung an der Unfallstelle in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. B 64 während der Spurensicherung komplett gesperrt Am Hyundai und dem Smart entstand ein Totalschaden. Beide Wagen wurden abgeschleppt. Die Polizei sperrte die Bundesstraße 64 für die Dauer der Spurensicherung komplett. Es kam im Ortskern und vor allem auch auf dem Tecklenburger Weg zu erheblichen Verkehrsstörungen. Für die Sicherung der Spuren wurde unter anderem auch eine Drohne eingesetzt. Erst nach drei Stunden konnte die Straße wieder freigegeben werden. Den Gesamtschafen des Unfalls schätzt die Polizei derzeit auf 16.500 Euro.

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