Werbefachmann Ralf Eigenrauch, Hans-Jürgen Großer (Vorsitzender der Werbegemeinschaft) und Ralf Kampwerth (Lenkungsgruppe, v. l) freuen sich vor dem Engelgemälde in der Alten Abtei auf die Engelmarkt-Premiere. - © FOTO: RICHARD ZELENKA
Werbefachmann Ralf Eigenrauch, Hans-Jürgen Großer (Vorsitzender der Werbegemeinschaft) und Ralf Kampwerth (Lenkungsgruppe, v. l) freuen sich vor dem Engelgemälde in der Alten Abtei auf die Engelmarkt-Premiere. | © FOTO: RICHARD ZELENKA

Marienfeld Nostalgie und Besinnlichkeit

Marienfelder Engelmarkt feiert Premiere / Alleinstellungsmerkmal nutzen

Marienfeld. Die Vorbereitungen für die Engelmarkt-Premiere in Marienfeld von Freitag, 7., bis Sonntag, 9. Dezember, haben sich über ein Jahr erstreckt und von allen Beteiligten einen enormen Einsatz gefordert. Die Mühen haben sich gelohnt: Das Konzept für die vorweihnachtliche Veranstaltung in dem unvergleichlichen Ambiente der alten Klosteranlagen steht.

"Wir sind heiß, wir brennen schon. Es muss endlich losgehen", beschrieb die aktuelle Stimmungslage Hans-Jürgen Großer, Vorsitzender der Marienfelder Werbegemeinschaft, die in Kooperation mit Ralf Eigenrauch von der Bielefelder Werbeagentur Eigenrauch & Partner ein Experiment wagt, das sich, so hoffen alle, auf Dauer als einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender Marienfelds etablieren wird.

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Ralf Eigenrauch besucht seit Jahren regelmäßig das schöne Marienfeld. Der Charme und die Ausstrahlung des idyllischen Klosterhofs mit der altehrwürdigen Kirche und der Alten Abtei haben den Werbefachmann immer wieder aufs Neue fasziniert. Eingenrauch konnte es gar nicht glauben, dass an dieser besonderen Stätte noch kein Weihnachtsmarkt veranstaltet wurde. "Marienfeld besitzt mit seinem historischen Ambiente ein Alleinstellungsmerkmal, das genutzt werden sollte", ist der Werbefachmann überzeugt.

Als er vor einiger Zeit seine Idee den Spitzen der Werbegemeinschaft vortrug, stieß er sofort auf offene Ohren. Großer und seien Mitstreiter vom Vorstand waren sofort begeistert, und als sich die Sparkasse Gütersloh als Hauptsponsor zur Verfügung stellt, stand dem Engelmarkt nichts mehr im Wege. In der eigens dafür gebildeten Lenkungsgruppe wurde das Konzept erarbeitet.

Das Vorbereitungsteam befindet sich auf der Zielgeraden. Doch auch wenige Tagen vor dem Startschuss am Freitag, 7. Dezember, wird das Programm laufend aktualisiert. Dabei gelten eiserne Grundsätze: Der Engelmarkt soll sich konzeptionell von dem üblichen Weihnachtstrubel in der Region abheben. Weniger Kommerz, mehr Besinnlichkeit und Nostalgie – so könnte das Motto lauten. Alles wird sich an diesem Wochenende um die himmlischen Boten drehen. 18 Verkaufshütten finden auf dem weihnachtlich dekorierten Klosterhof sowie vor der Alten Abtei Platz. Für das leibliche Wohl der Gäste ist bestens gesorgt – neben Feuerzangenbowle, Punsch und Engelwein gibt es dort unter anderem auch Flammkuchen, Wildbratwurst, Lebkuchen sowie Waffeln und Zuckerwatte. Aber auch so Deftiges wie Reibekuchen und Eintopf, Grünkohl, Pizza und Bratwurst wird den Besuchern kredenzt.

Die Händler aus der Region bieten den Gästen Engel und Putten aus Ton, Krippenfiguren, weihnachtliche Deko, Engelskulpturen aus Edelstahl, Steiff-Tiere und Kinderspielzeug zum Kauf an. Während im Zelt vor der Abtei weitere Stände aufgebaut werden – dort gibt es unter anderem Weihnachtskarten und -kränze, Töpferwaren, Honig und Kerzen sowie Weihnachtskugeln – läuft auf derBühne ein kleines kulturelles Programm ab. "Wir freuen uns, dass sich die Briten so aktiv am Engelmarkt beteiligten", sagte Großer. So verkaufen britische Offiziere im Zelt warmes Minzgebäck, während am Freitag zwei Kinderchöre auf der Bühne traditionelle Weihnachtsweisen ihrer Heimat darbieten werden.

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