Mit Beifall honoriert wurde Peter Collins gesangliche Einlage "High Noon", der Originaltitel des Westerns "Zwölf Uhr mittags". - © FOTOS: GUITANO DARHOVEN
Mit Beifall honoriert wurde Peter Collins gesangliche Einlage "High Noon", der Originaltitel des Westerns "Zwölf Uhr mittags". | © FOTOS: GUITANO DARHOVEN

Marienfeld Grünkohl und "High Noon"

Filmmelodien beim "Westfälischen Abend" des Marienfelder Blasorchesters

Marienfeld. Das westfälische Nationalgericht Grünkohl und Kassler, gepaart mit der Präsentation toller Filmmusiken, begeisterte am Freitag 150 Teilnehmern des "Westfälischen Abends", dem 20. Grünkohlkonzert im Waldschlößchen Marienfeld. Während das Waldschlößchen-Team für die kulinarische Verpflegung sorgte, übernahmen die 34 Musiker des Blasorchesters den anschließenden Hörgenuss.

Unter der Leitung von Dirigent Peter Collins beeindruckten die gut vorbereiteten Musiker dabei mit einem gelungenen musikalischen Streifzug durch die Welt bekannter Filmmelodien. Unter dem Motto "Grünkohl meets Filmmusik" präsentierte das Blasorchester zwölf neu einstudierte Titel. "Es ist unser Bestreben, den Besuchern des Westfälischen Abends neue Songs vorzustellen", so August Kämpchen, Vorsitzender des Blasorchesters. Seit Ende August haben sich die Musikanten, in zuletzt bis zu drei Probenabenden pro Woche, auf das Grünkohlkonzert vorbereitet. Ihr Fleiß hat sich gelohnt, denn vom ersten Ton an wurde die Professionalität hörbar.

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Einfühlsam und stets konzentriert "arbeiteten" sie sich durch das Repertoire. Nach der Eröffnung mit der weltbekannten Komposition "Goldfinger" stießen auch "Floral Dance", "The War of the Celts", "Star Wars", "Gladiator" und "You cant’ stop the beat" bei den Zuhörern auf Gefallen. Ebenfalls mit Beifall honoriert wurde auch Peter Collins gesangliche Einlage "High Noon", es ist der Originaltitel des Westerns "Zwölf Uhr mittags" von Fred Zinnemann aus dem Jahr 1952. Zum Ende warteten die Musiker mit der Intonierung des großen Werkes "Lord of the Rings" auf. Auch hier sorgten die Bläser für feinste Nuancen, rhythmisch reizvolle Momente und eine homogenen Klangfülle.

Während der Spielpausen sorgte Agnes Wördemann mit plattdeutschen Dönekes und Witzen für Kurzweil. Larissa Helmert spielte auf dem E-Piano "Twilight".

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