Bedienfreundlich: Es gibt an der Säule eine genaue Anleitung. - © Richard Zelenka
Bedienfreundlich: Es gibt an der Säule eine genaue Anleitung. | © Richard Zelenka

Harsewinkel Harsewinkel bekommt mehr Zapfsäulen für Elektromobilität

Die Stadtwerke bauen die Infrastruktur mit insgesamt zehn Ladepunkten aus

Richard Zelenka

Harsewinkel. Der Bedarf an Ladestationen für elektrisch angetriebene Autos steigt kontinuierlich. "Mehrmals in der Woche gibt es von unseren Gästen entsprechende Nachfragen. Deswegen haben wir bereits in einer Scheune einen Starkstromanschluss umfunktioniert. Das ist aber keine Dauerlösung", berichtete Christopher Schemmink, Manager der Marienfelder Hotel-Residence Klosterpforte, beim Startschuss in ein neues Zeitalter der Elektromobilität. Gemeinsam mit führenden Vertretern der beiden partnerschaftlich verbundenen Energieanbieter, Stadtwerke Harsewinkel (SWH) und Stadtwerke Versmold, sowie Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide stellte der junge Hotelmanager das Konzept der künftigen E-Ladeinfrastruktur in Harsewinkel vor. Der Anfang ist gemacht: Im Eingangsbereich des Hotels wurde eine Ladestation installiert, an der gleichzeitig zwei E-Fahrzeuge in sechs bis acht Stunden mit Strom betankt werden können. Zwei weitere identische Ladesäulen sind bereits am Hallenbad sowie vor dem Service-Center der Stadtwerke auf dem Place des Andelys in Betrieb. Der Aufbau der insgesamt fünf Ladesäulen mit zehn Ladepunkten erfolge derzeit sukzessive in Kooperation mit der Stadt Harsewinkel und werde voraussichtlich bis Mitte November abgeschlossen sein, sagte der SWH-Geschäftsführer Stefan Volmering. "Damit werden wir die Elektromobilität vor Ort weiter voranbringen". Alle drei Ortsteile sollen in den Genuss der Elektromobilität kommen, hieß es. So sei bereits vereinbart, dass eine weitere Stromzapfstelle auf privatem Grund auf dem Gelände des Marienfelder Golfplatzes installiert werde. Für Greffen seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen; aber auch dort werde es eine Ladestation an zentraler Stelle geben, versprach Volmering. Für Demonstrationszwecke lenkte Sebastian Kirchmann, Leiter der Energiebeschaffung und Vertrieb bei den Stadtwerken Versmold, einen E-Golf aus dem Fahrzeugpark des Energieunternehmens an die neue Säule. Eine Stadtwerke-App zeigt Ladestationen an Vollgeladen schaffe der E-Flitzer unter optimalen Bedingungen 200 bis 230 Kilometer. Der Standort an der Klosterpforte sei, wie im übrigen alle anderen auch, bewusst ausgewählt, worden. "Es ist eine gute Werbefläche für die Elektromobilität, denn hier kommen täglich viele Menschen vorbei", so Volmering. Die Ladesäulen der Stadtwerke Harsewinkel sind in ein bundesweites Roamingnetzwerk eingebunden, so dass den Nutzern darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet weitere mehr als 2.100 Ladepunkte zur Verfügung stehen. Die kostenlose Stadtwerke-App "eCharge" gibt einen Überblick über die verfügbaren Ladepunkte und ermöglicht die einfache Steuerung des Ladevorgangs. Für besonders günstige Konditionen empfehlen die Betreiber den Abschluss der Mobilitätsoption "meinStromstabil+", dank derer man unterwegs an allen über 2.100 Ladepunkten zum gleichen, günstigen Verbrauchspreis wie zu Hause tanken könne. Alle Ladesäulen der Stadtwerke würden weiterhin mit Strom beliefert, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energien stamme. Die Nutzung der SWH-Ladepunkte sei bis Ende November kostenlos. Weitere Infos zur Ladeinfrastruktur, zur Elektromobilität sowie zum Klimaschutzprojekt der Stadtwerke gibt es unter www.stadtwerke-harsewinkel.de

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