Pilotprojekt: Monika Ricke (r.) hat mit Unterstützung ihrer Kollegin Ulrike Haget das neue Kita-Portal an den Start gebracht. - © Stadt
Pilotprojekt: Monika Ricke (r.) hat mit Unterstützung ihrer Kollegin Ulrike Haget das neue Kita-Portal an den Start gebracht. | © Stadt

Harsewinkel Pilotprojekt "kita-online" erleichtert Anmeldeverfahren

Ein neues Modul ist jetzt auf der städtischen Homepage geschaltet

Harsewinkel. Schnell, effektiv und transparent: Mit dem neuen Portal "kita-online", das die Stadt in der vergangenen Woche auf ihrer Homepage freigeschaltet hat, wird Eltern die Anmeldung ihres Nachwuchses in einer Kindertageseinrichtung wesentlich erleichtert. Als zentrale Plattform löst es ab sofort alle bestehenden Anmeldeformen ab. "Die Daten gehen von hier aus direkt an die einzelnen Einrichtungen - von dort bekommen die Eltern dann auch die Info, ob ihr Wunschplatz für sie bereitsteht oder nicht", so Monika Ricke, die im Rathaus die Einführung des neuen Moduls betreut hat. Doch vor der Auswahl steht die Suche nach einer geeigneten Einrichtung. Auch hier unterstützt "kita-online" die Bedürfnisse der Eltern: Mit dem neuen Modul haben sie die Möglichkeit, sich bequem von zu Hause oder von jeder anderen Stelle aus über die bestehenden Betreuungsangebote in Harsewinkel zu informieren. Dabei können bis zu drei Einrichtungen ausgewählt und eingetragen werden. Wer sich eher für eine Betreuung durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater interessiert, kann zusätzlich zu zwei Kita-Plätzen auch eine Tagespflege angeben. Im Gegensatz zu früheren Jahren sind mit der neuen Plattform keine Doppelanmeldungen in den Kitas mehr möglich. Jedes Kind taucht in der Bedarfsplanung der Stadt Harsewinkel nur noch einmal auf. Damit die Bedarfsplanung für 2018 möglichst frühzeitig erfolgen kann, bittet die Verwaltung die Eltern, die jetzt angeschrieben wurden, ihre Meldung bis spätestens zum 20. November abzugeben. "Das erleichtert allen die Arbeit und gibt den Kindergärten und der Verwaltung, insbesondere dem Jugendamt des Kreises Gütersloh eine bessere Planungssicherheit", so Monika Ricke. Bevor "kita-online" in der vergangenen Woche - passend für die Anmeldungen zum neuen Kindergartenjahr 2018 - an den Start ging, hat die Stadt mehr als 700 Eltern angeschrieben, die aktuell oder zukünftig Anspruch auf einen Kita-Platz haben und sie über das neue Verfahren informiert. Bis jetzt haben bereits rund 200 Eltern ihren Bedarf gemeldet - das heißt: Ihre Daten und die ihres Kindes liegen den Einrichtungen bereits vor. Doch trotz aller technischer Unterstützung und frühzeitiger Bedarfsplanung kann es passieren, dass keine geeignete Betreuungsform zur Verfügung gestellt werden kann. Damit auch in einem solchen Fall die Eltern und Kinder zu ihrem Recht auf einen Betreuungsplatz kommen, kommt dann das Kreisjugendamt als zuständige Behörde mit ins Boot. Das Modul "kita-online", das von einem Dienstleister aus Leipzig unter dem Markennamen Kivan entwickelt wurde, wird von der Stadt als einjähriges Pilotprojekt getestet. Nach Ablauf der Testphase wird entschieden, ob es dauerhaft zur Verfügung stehen soll.

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