Symbolbild. - © Zelenka
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Harsewinkel Buskonzept in Harsewinkel soll verbessert werden

Buslinie 71 soll zum Beispiel häufiger fahren

Stefan Boes

Harsewinkel. Der Kreis Gütersloh, zuständig für die Planung, Organisation und Ausgestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Kreisgebiet, hat seinen Nahverkehrsplan umfassend überarbeitet. Davon soll auch Harsewinkel profitieren. Geplant ist die Ausweitung des Fahrtenangebots für die Buslinie 71 von Gütersloh nach Versmold über Harsewinkel. Die Stadt Harsewinkel hatte sich im Vorfeld dafür ausgesprochen, dass die Buslinie auch an Sonn- und Feiertagen stündlich verkehrt. Neu eingerichtet werden soll die Regio-Taxi-Linie 61, die Harsewinkel und Halle verbindet. Ebenso geht aus dem Konzept hervor, dass im Verlauf der Linie 71 an der Brockhäger Straße die Haltestelle „Nordstraße" neu eingerichtet werden soll (die NW berichtete). Der Kreis Gütersloh verfolgt mit dem Nahverkehrsplan, über den im Oktober der Kreistag entscheidet, mehrere Ziele. In einer Mitteilung heißt es, es „soll das Fahrtenangebot auf einigen Strecken ausgeweitet werden, insbesondere abends und am Wochenende. Die Busse sollen zudem pünktlicher und der Anschluss an den Zugverkehr soll sicherer werden. Darüber hinaus sollen die Busse mehr Komfort bieten, zum Beispiel durch eine deutlichere Anzeige des Fahrweges und der Haltestellen sowie durch kostenfreies WLAN." Außerdem sollen künftig die Echtzeitdaten über das Internet abrufbar sein, so dass sich die Wartenden an den Haltestellen über Verspätungen informieren können. Ein wesentlicher Punkt sei auch, die Barrierefreiheit im ÖPNV zu verbessern. In einem 79 Seiten starken Papier mit Stellungnahmen der Kommunen und anderer Gremien wird auch die mögliche Reaktivierung einer Zugverbindung nach Harsewinkel thematisiert. Der Seniorenbeirat kommentiert dazu: „Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Gütersloher Seniorenbeirat mit dem Thema der immer wieder diskutierten Gleisstrecke Verl – Harsewinkel und stellt nach den vorliegenden Erkenntnissen fest, dass diese Trasse für eine Wiederbelebung der Personenbeförderung nicht geeignet ist." Anmerkung des Kreises dazu: „Der Kreis Gütersloh nimmt die genannten Bedenken zur Kenntnis." Vertreter des Gymnasiums und der Jusos Harsewinkel hatten sich zuletzt für die Reaktivierung des Zugverkehrs sowie für eine Ausweitung des Busverkehrs stark gemacht.

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